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Samstag, den 27. Februar 2010 um 22:28 Uhr

+++ Handball-Bundesliga: HSG verliert gegen Flensburg-Handewitt +++

Flensburg (red) - Die HSG Düsseldorf hat beim Tabellendritten der Handball-Bundesliga, der SG Flensburg-Handewitt am Samstagabend mit 23:34 (9:19) verloren. Dabei kassierten die Blau-Gelben 21 der 34 Treffer über die Außenspieler der SG. Bostjan Hribar und Michael Hegemann avancierten bei der HSG Düsseldorf mit jeweils fünf Treffern zu den besten Torschützen, beim Gastgeber war Lasse Svan Hansen mit acht Toren zum besten Schützen.


Am Samstagmorgen machte sich der HSG-Tross auf dem Weg in den hohen Norden. Zum ersten Mal standen die beiden Jugend-Nationalspieler Sören Kress und Dennis Backhaus im Kader der Bundesliga-Mannschaft der HSG Düsseldorf und reisten mit nach Flensburg. Um 18.57 Uhr liefen die beiden 17-jährigen erstmals in der Bundesliga ein, angeführt von Kapitän Michael Hegemann wurden die Gäste aus dem Rheinland mit Applaus in der Campushalle begrüßt. Sören Kress mit der Nummer 13 und Dennis Backhaus mit der Nummer zehn nahmen zu Beginn der Partie erst einmal auf der Bank Platz.

Goran Suton vertraute Matthias Puhle im Tor, Sturla Asgeirsson und Frank Berblinger auf Außen, Andrej Kogut (Mitte); Michael Hegemann (Links) und Bostjan Hribar (Rechts) sowie Patrick Fölser am Kreis. In der Deckung kam Junioren-Weltmeister Max Weiß für Bostjan Hribar.

Lars Christiansen musste bis zur zweiten Minute auf seinen ersten Treffer im Spiel gegen die HSG warten. Den im Angriff zuvor verhängten Siebenmeter konnte Matthias Puhle gegen den dänischen Nationalspieler, der die SG am Saisonende verlassen wird, abwehren. Wenig später trat Anders Eggert zum zweiten Siebenmeter an, verwandelte diesen in der dritten Minute zum 2:0. Eine Minute später erzielte Bostjan Hribar den ersten Treffer für die ganz in schwarz gekleideten Gäste aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Der Slowene verkürzte zum 1:2.

Flensburg konnte dank der Paraden von Dan Beutler und einer guten Deckung über 5:2 (7. Minute) auf 8:3 (13. Minute) wegziehen. HSG-Trainer Suton reagierte und nach dem Treffer von Lasse Svan Hansen seine erste Auszeit. Nachdem die Gastgeber auf 9:3 durch Oscar Carlen erhöhten, tauschte der HSG-Coach die Keeper: Puhle machte Almantas Savonis Platz, zudem kam Frantisek Sulc für Kogut. Der slowakische Nationalspieler führte sich gut ein und erzielte bei seinem ersten Angriff den Treffer zum 4:9.

Doch die Hausherren spielten sich in einen wahren Rausch und erhöhten vor allem dank eines gut aufgelegten Oscar Carlen, dem Sohn des Trainers Per, bis zur 19. Minute auf 13:4. „Die Partie war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden, wir haben sieben bis acht Treffer aus Tempogegenstößen und der zweiten Welle der SG kassiert“, sagte Suton nach dem Spiel.

Almantas Savonis konnte einige Würfe des Tabellendritten abwehren, die Deckung stand nun besser und so konnte die HSG bis zur 25. Minute auf 8:13 verkürzen. Das Unterzahlspiel ab der 23. Minute – Weiß saß mit der ersten Zeitstrafe für die Gäste auf der Bank – konnten die Blau-Gelben mit 1:0 für sich entscheiden. Suton brachte in Kogut den sechsten Feldspieler, Sturla Asgeirsson erzielte das zwischenzeitliche 6:13. Doch die SG erhöhte mit einer 6:1-Serie bis zur Halbzeitpause auf 19:9. Beutler konnte einige Würfe der Düsseldorfer abwehren und leitete Gegenstöße ein, so dass die Gastgeber zu schnellen und vor allem einfachen Treffern kamen.

Nach der Pause tauschte Goran Suton die Außen: Für Frank Berblinger kam Florian von Gruchalla, für Sturla Asgeirsson, der eine gute Leistung bot, kam Marcel Wernicke. Almantas Savonis wehrte in der 32. Minute einen Strafwurf von Anders Eggert ab, Florian von Gruchalla erzielte den ersten Treffer im zweiten Durchgang und verkürzte auf 10:19. Doch die SG profitierte von einigen Fehlern der Blau-Gelben in der Deckung und kam zu einfachen Toren. So marschierte Alexander Petersson, der von 2003 bis 2005 selbst bei der HSG unter Vertrag stand, mühelos durch die Deckung der Gäste und erzielte das 22:12.

Beim Spielstand von 25:17 für die Gastgeber lag Patrick Fölser in der 46. Minute verletzt am Boden. Der österreichische Nationalspieler hatte zuvor einen Schlag in den Rippenbereich einstecken müssen. In den nächsten Tagen wird sich der Kreisläufer der HSG bei einem Arzt vorstellen. In der 48. Minute kassierte Weiß seine zweite Zeitstrafe. Suton reagierte und brachte Dennis Backhaus. Der Jugend-Nationalspieler gab somit sein Debüt in der Bundesliga.

Am Ende gewann die SG Flensburg-Handewitt mit 34:23 (19:9) hochverdient. „Wir müssen das Spiel schnell abhaken und uns ab Montag auf unsere Partie gegen Göppingen vorbereiten“, so Suton am Samstagabend.


Statistik:

SG Flensburg-Handewitt: Dan Beutler (1. bis 30. Minute, 11 Paraden), Johan Sjöstrand (31. bis 60. Minute, 5 Paraden) – Tobias Karlsson (2), Oscar Carlen (6), Anders Eggert (6/5), Patrik Fahlgren, Thomas Mogensen (1), Lasse Svan Hansen (8), Lars Christiansen (4), Petar Djordic, Jacob Heinl (1), Lennart Carstens, Alexander Petersson (5), Lasse Boesen (1).

HSG Düsseldorf: Matthias Puhle (1. bis 13. Minute, 3/1 Paraden), Almantas Savonis (13. bis 60. Minute, 11/1 Paraden) – Frank Berblinger (2/1), Bostjan Hribar (5), Michael Hegemann (5), Dennis Backhaus, Patrick Fölser (1), Sören Kress, Andrej Kogut , Marcel Wernicke, Max Weiß, Sturla Asgeirsson, Florian von Gruchalla, Frantisek Sulc.

Schiedsrichter: Christian Moles, Heddesheim, und Lutz Pittner, Laudenbach.

Zeitstrafen: SG: 10 (19. Karlsson, 37. Petersson, 40. Heinl, 46. Petersson, 51. Carlen) – HSG: 8 (23. Weiß, 26. Sulc, 48. Weiß).

Siebenmeter: SG: 6/4 (1. Puhle hält gegen Christiansen, 32. Eggert scheitert an Savonis) – HSG: 2/1 (33. Hribar scheitert an Sjöstrand) .

Spielfilm: 1:0 (2.), 5:3 (7.), 7:3 (10.), 9:4 (15.), 13:5 (20.), 13:8 (25.), 19:9 (Halbzeit) – 19:10 (33.), 21:11 (35.), 23:14 (40.), 25:17 (45.), 28:19 (50.), 29:21 (55.), 34:23 (Endstand).

Zuschauer: 6.000



Quelle: Markus Hausdorf (Pressesprecher HSG Düsseldorf).

 

 
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