| Dienstag, den 12. Juli 2011 um 04:09 Uhr |
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+++ SG Anraff/Giflitz/Fr. aktuell: Hessenligist nimmt Vorbereitung auf +++
Giflitz (red) - Am vergangenen Samstag begann bei der SG Anraff/Giflitz/Friedrichstein der Aufgalopp zur neuen Saison in der Fußball-Hessenliga. Mit Laura Meiß wurde nur eine Spielerin aus dem Kader der ersten Mannschaft nach Großenenglis abgegeben. Mit Annemarie Alff (TSV Korbach) und Kristin Schwechel (SG Landau/Wolfhagen) wurden aber Spielerinnen hinzu geholt, die die Lücke im Angriff sicher stopfen werden.
Hinzu kommen von den B-Mädchen noch Rebecca Kruse, Kathrin Höhle und Sibel Celik. „Ich würde bei diesen Neuzugängen nicht von Kompensation sprechen, sondern von Verstärkung", sagte René Wiegand beim Trainingsauftakt in Anraff. Bis zum Rundenbeginn Mitte August bittet er drei Mal in der Woche zum Training. Hinzu kommt ein Wochenendspiel plus einer weiteren Einheit. Höhepunkt der Vorbereitung ist das Einlagespiel gegen Werder Bremen (2. Bundesliga) am 30. Juli, 16 Uhr, in Kleinern. Ein Jahr nach seinem Amtsantritt hat Wiegand auch den Pferdefuß bei seinen Damen erkannt: „Sie geben sich zu schnell mit ihrer Leistung zufrieden. "Wir haben eine prima Hinrunde hingelegt und in der Rückrunde dann geschludert", bemängelt er. Hilfe erhält er ab sofort von Sandra Heintzemann, die für Sascha Klee den Co-Trainer-Posten übernimmt. „Ein Platz unter den besten sechs Mannschaften" gibt Wiegand das Saisonziel aus, wobei er das Wort „Spitzenplatz" vermeidet. „Ich weiß nicht, wie stark sich Hessen Kassel, Gläserzell oder auch Limburg präsentieren werden. Auf jeden Fall wollen wir so schnell wie möglich mit den hinteren Rängen nichts zu tun haben." Seinen anfangs angesprochenen Optimismus nimmt Wiegand aus zwei Gründen: „Hinten sind wir stark. Da habe ich keine Sorgen. Vorn sind wir jetzt mit vielen Varianten besetzt. Das müssen wir je nach Gegner taktisch nutzen." An Nadine Koch im Tor geht ohnehin kein Weg vorbei. Sollte sie tatsächlich einmal ausfallen, hätte Wiegand mit Annemarie Alff einen starken Ersatz. Grundsätzlich wurde Annemarie Allf aber für die Offensive geholt. Die SG wird weiter mit Libero spielen. Der heißt Mirjam Schmidt, sollte diese einmal ausfallen stände mit Kathrin Höhle eine junge Nachwuchsspielerin zur Verfügung von der die Trainer einiges halten. Gedanken um eine Viererabwehrkette braucht sich bei der SG niemand zu machen, denn um diese zu installieren benötigt es eine Menge Zeit, die die Trainer der SG lieber dafür verwenden wollen, um im Offensiven Bereich mehr herauszuholen als letzte Saison. Marina Karges, Katharina Bachmann, Tanja Krollpfeiffer nehmen die gegnerischen Stürmer als gestandene Hessenligaverteidigerinnen „in Pflege". Saskia Wathling (Heintzemann: „Unsere Kampfsau") und Jasmin Cholibois räumen vor der Abwehr ab und starten den neuen Angriff. Wiegand: „Was an Spielern nach vorn kommt, da bin ich vollkommen flexibel. Mit den Neuzugängen und der wiedergenesenen Sarah Martin haben wir eine sehr gute Ausgangslage, um auch in dieser Saison oben mitzuspielen." Daniela Laun, Kristin Schwechel oder Daniela Sporleder könnten die „10" tragen. Über Außen stehen mit Lisa Fritze, Sibel Celik, Daniela Sporleder, der pfeilschnelle Sarah Martin und Annemarie Alff genügend Spielerinnen zur Verfügung. Annemarie Alff könnte als groß gewachsene Spielerin auch beim Powerplay im Sturmzentrum auftauchen. Oder von außen, die schnelle Martin bedienen. Oder oder, oder ... Wiegand freut sich in jedem Fall auf die Saison: „Unser Spiel war schon in der abgelaufenen Saison gut. Aber wir wollen es verfeinern. Zum Beispiel werden wir einige Varianten bei Standards wie Einwürfen oder Freistößen einbauen und mehr Trainingsarbeit in das Spiel über die Außen investieren. Schließlich haben wir ja genügend Abnehmer im Sturmzentrum die auch mit dem Kopf sehr stark sind." Quelle: Sascha Klee |







