| Donnerstag, den 22. September 2011 um 06:57 Uhr |
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+++ 3. Handball-Liga Ost: Für Gensungen/Felsberg zählt nur ein Sieg +++
Gensungen (red) - Im kommenden Heimspiel am Samstag um 19.30 Uhr in der Kreissporthalle Gensungen will die HSG Gensungen/Felsberg nun einen ersten doppelten Punktgewinn in der 3. Handball-Liga Ost feiern. Zu überwinden ist dafür der Zweitligaabsteiger HC Aschersleben.
Der bisherige Saisonverlauf ist für die Negovan-Sieben eher durchwachsen verlaufen. Dem überraschenden Punktgewinn beim Aufstiegsaspiranten ESV Lok Pirna folgte der Verlust der Spieler Schanze (gesperrt) und Vogel (Knieverletzung). Mit äußerst schmalem Kader musste man sich im ersten Heimspiel der Saison gegen den HSC Bad Neustadt mit einem 26:26 Remis begnügen. In der folgenden Partie bei der TSG Münster folgte die erste Niederlage der Spielzeit 2011/12. In der Folge rutschten die Edertaler auf mit 2:4 Punkten auf den elften Tabellenplatz ab. Doch der erwartet starke Absteiger war der HC Aschersleben bisher nicht. Das Team von Spielertrainer Ronny Liesche, der bereits für den SC Magdeburg und den Stralsunder HV in der Ersten Bundesliga spielte, unterlag wie die Negovan-Sieben in Münster und gab einen Punkt an den Aufsteiger SG LVB Leipzig ab. Erst am vergangenen Wochenende konnte die Mannschaft im Heimspiel gegen Pohlheim einen 30:22-Erfolg feiern. Mit den chilenischen Nationalspielern Erwin und dessen Bruder Emil Feuchtmann bringt der HC Aschersleben einen Hauch internationalen Flairs in die Kreissporthalle. Die beiden Brüder verfügen über einen deutschen Großvater, was ihren ungewöhnlichen Nachnamen erklärt, Emil Feuchtmann wird dem HC Aschersleben aufgrund einer Handverletzung jedoch fehlen. Als weiterer namhafter Spieler sei hier auf Carsten Kommoß verwiesen. Der aus der Jugendabteilung des SC Magdeburg stammende Rechtsaußen spielte bereits für die erste Mannschaft des SC Magdeburg, den Dessauer HV und den SV Post Schwerin. In den letzten Spielzeiten war er erfolgreichster Torschütze des HC Aschersleben. Als weitere wichtige Säulen im Spiel der Liesche-Sieben gelten Kreisläufer Paul Otto sowie die Rückraumspieler Svajunas Kairis und Gordon Müller. Bisher hat der HC Aschersleben im defensiven Bereich noch Probleme, was die Liesche-Sieben Punkte gegen Münster und Leipzig kostete. Ähnlich sieht es bei der HSG Gensungen/Felsberg aus. Funktioniert das Angriffsspiel trotz der personellen Notlage noch relativ gut, so sind 94 Gegentore aus drei Spielen eindeutig zu viel, lediglich Münster und Schlusslicht Duderstadt mussten mehr Treffer hinnehmen. Mit von der Partie wird auf jeden Fall wieder Torjäger Mario Schanze sein, der seine Sperre abgesessen hat. Damit stehen Trainer Dragos Negovan im Angriff wieder mehrere Optionen zur Verfügung, hat doch die angespannte Personalsituation den Edertalern einige Punkte gekostet. Quelle: Marcel Glaser (HSG Gensungen/Felsberg) |







