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Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 08:37 Uhr
+++ 3. Handball-Liga Ost: HSG hat keine Angst vor Berneburg +++
Gensungen (red) - In der 3. Handball-Liga Ost erwartet die HSG Gensungen/Felsberg am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Kreissporthalle Gensungen den SV Anhalt Bernburg.

Durch einen Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den SG LVB Leipzig haben die Edertaler den Anschluss an die obere Tabellenregion wiederhergestellt. Als nächsten Gegner empfängt die Negovan-Sieben den SV Anhalt Bernburg. Auch hier stehen die Zeichen auf Sieg, denn in der Fremde kamen die Sachsen-Anhalter bisher auf keinen grünen Zweig. Dennoch ist die Mannschaft der ehemaligen Magdeburger Handballlegende Sven Liesegang (u.a. 2x dt. Meister, 2x EHF-Pokalsieger, 1x Champions League-Sieger) nicht zu unterschätzen; Aschersleben, Bad Neustadt und Münden sind nicht die leichtesten Auswärtsaufgaben, und in Gensungen wird die Mannschaft nach dem Heimsieg über Pohlheim versuchen, auch in der Fremde die ersten Pluspunkte einzufahren.

Dabei verfügt Bernburg über eine erfahrene Mannschaft. Mit Rechtsaußen Martin Hoffmann und Rückraumakteur Kilian Kraft stehen zwei ehemalige Zweitligaspieler des ThSV Eisenach im Kader von Sven Liesegang, beide spielen wichtige Rollen im Spiel des SV Anhalt Bernburg. Mit Grohmann und Cieszynski verfügt man über zwei Akteure des letztjährigen Punktspielkontrahenten Köthen. Von besonderer Bedeutung sind noch Spielmacher Alexander Weber sowie Kreisläufer Tobias Rindert und Rückraumakteur Enrico Lampe. Dazu war ein Großteil des Bernburger Kaders in ihrer Jugend für den SC Magdeburg aktiv. Die Negovan-Sieben hingegen kann gegen Bernburg befreit aufspielen. Drei Siege in Folge; über Aschersleben, Pohlheim und den starken Aufsteiger aus Leipzig haben die Negovan-Sieben langsam Fahrt aufnehmen lassen. Ein Sieg über Bernburg würde das Team in der oberen Tabellenhälfte etablieren. Nach der Rückkehr des gesperrten Schanze hat sich die Lage der Edertaler entschieden verbessert, verfügt Trainer Dragos Negovan so doch über mehrere Alternativen im Rückraum. Gleichzeitig scheint bei Jens Wiegräfe der Knoten, wie man so schön sagt, endgültig geplatzt zu sein. Der 24-Jährige stellt zu Spielmacher Philipp Julius inzwischen eine echte Alternative da. Ein Heimerfolg gegen Bernburg würde der Mannschaft dazu noch einen Schub für die kommende Auswärtsaufgabe beim HSC Coburg geben. Für den Zweitligaabsteiger, trainiert vom ehemaligen Melsunger Trainer Horvje Horvat, verlief die Saison bisher enttäuschend. Nach vier Niederlagen in Folge konnten sich die Coburger zwar mit Siegen über Aschersleben und Münster stabilisieren, dennoch scheint die Mannschaft bisher nicht richtig in der Dritten Liga Ost angekommen zu sein.


Quelle: Marcel Glaser (HSG Gensungen/Felsberg)

 
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