| Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 08:37 Uhr |
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+++ 3. Handball-Liga Ost: HSG möchte dritten Sieg in Serie +++
Gensungen (red) - In der letzten Saison in der 3. Handball-Liga Ost gewann die HSG Gensungen/Felsberg ihr Heimspiel gegen den späteren Aufsteiger SC DHfK Leipzig in einer hart umkämpften Partie mit 40:35. Am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Kreissporthalle in Gensungen ist nun, man könnte sagen, der kleine Bruder des SC DHfK in der Kreissporthalle zu Gast.
Die SG LVB Leipzig ist bisher das Überraschungsteam der Liga. Siege über die Zweitligaabsteiger aus Dessau und Aue sowie ein Remis in Aschersleben haben der Mannschaft von Trainer Jens Große einigen Respekt eingebracht, das Saisonziel Klassenerhalt klingt da schon fast bescheiden. Lediglich bei der HSG Pohlheim kam die Sportgemeinschaft Leipziger Verkehrsbetriebe mit 30:23 überraschend deutlich unter die Räder, während die Edertaler in Mittelhessen einen am Ende doch recht klaren 23:29-Erfolg verbuchen konnten. Dabei kommen die Erfolge der Leipziger nicht von ungefähr, verfügt Jens Große doch über einen Kader mit durchaus zweitligaerfahrenen Spielern. Den Abwehrmittelblock bilden der vom EHV Aue gekommene finnische Nationalspieler Tommi Sillanpää sowie der 2,05m –Hühne Oliver Wendtlandt (beides Kreisläufer). Mit dem ehemaligen Delitzscher-Zweitligaspieler Sascha Meiner (2008 Vizeeuropameister mit der Juniorennationalmannschaft des DHB) verfügen die Leipziger über einen starken Linksaußen. Auch sein Gegenüber Georg Eulitz ging einst für Concordia Delitzsch auf Torejagd und gehörte der Juniorennationalmannschaft an. Zusammen mit dem aus der eigenen Jugend stammenden Jan Höhne bildet er das Gespann auf Rechtsaußen. Im Rückraum sind vor allem der zweitligaerfahrene Krzysztof Zart, er war u.a. für Concordia Delitzsch, den HSV Bad Blankenburg und Lok Pirna am Ball, sowie der 23-jährige Jacob Fritsch zu beachten, während Kapitän Max Berthold die Fäden im Spiel der Leipziger zieht. Mit Sebastian Schulz, Patrick Ziebert und Manuel Röttig verfügt Große auch über starke Torhüter, vor allem Ziebert wusste zuletzt zu gefallen. Die Gensunger sind also gewarnt, den Aufsteiger aus Sachsen nicht zu unterschätzen. Sollte man an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen können, so dürfte einem Heimerfolg nichts im Wege stehen. Die Rückkehr von Torjäger Schanze hat das Gensunger Angriffsspiel spürbar gestärkt, und auch Jens Wiegräfe scheint in den vergangen Spielen endlich seinen Rhythmus gefunden zu haben. Und so gehen die Edertaler mit großem Selbstvertrauen in die Partie am Wochenende, wohl wissend, dass ein Sieg die Mannschaft weiter in Richtung Tabellenspitze bringen würde, wo der HSC Bad Neustadt im Moment völlig überraschend seine Kreise zieht. Quelle: Marcel Glaser (HSG Gensungen/Felsberg) |







