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Sonntag, den 09. Oktober 2011 um 10:27 Uhr
+++ 3. Handball-Liga Ost: Lauterbach ist Wegbereiter für HSG-Sieg +++
Gensungen (red) - In der 3. Handball-Liga Ost gewann die HSG Gensungen/Felsberg ihr Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig mit 31:27 (15:11).

Nachdem Mitte der Woche die Gensunger Heimspielstätte wieder für das Training freigegeben wurde, konnten sich die Negovan-Schützlinge gezielt auf den Aufsteiger aus Leipzig vorbereiten. Das Spiel begann recht verheißungsvoll, denn Mario Schanze brachte sein Team gleich zweimal in Führung. Doch schon zu Beginn der Partie merkte man, dass dies kein leichtes Spiel werden würde. Gerade Steffen Ober hatte deutlich Probleme mit der aggressiven Deckung der Leipziger. Nach kurzer Zeit hatte sich der Leipziger Torhüter Patrick Ziebert auch auf die Würfe von Mario Schanze eingestellt, sodass die Gäste erstmals in Führung gehen sollten. Diese Führung hatte aber nur kurzen Bestand, denn mit Marc Lauterbach hatte die HSG ebenfalls einen sicheren Rückhalt und aufbauend auf seine Paraden setzte sich der HSG-Express in Bewegung. Durch Tore von Untermann, Walther und zweimal Viehmann setzten sie sich schnell auf 9:4 ab. Folgerichtig nahm der Trainer der SG LVB Leipzig, Jens Große, seine Auszeit, um seine Mannschaft neu einzustellen. Doch der erwünschte Erfolg blieb aus und die HSG setzte sich weiter ab. Beim Stand von 13:6 hatte man das Gefühl, dass die HSG das Spiel im Griff hat. In Überzahl hätte man die Gelegenheit gehabt sich weiter abzusetzen, doch gerade in Überzahl offenbaren die Gensunger in dieser Saison Schwächen und so kamen auf 13:9 wieder heran. Nun reagierte Negovan und nahm seine Auszeit. Kurz vor Ende der ersten Hälfte konnte Michael Stahl einen Siebenmeter parieren und man hatte die Chance mit 16:10 in die Pause zu gehen, doch der Angriff wurde leichtfertig vergeben und der eingewechselte Torwart Sebastian Schulz reagierte gedankenschnell und leitete mit einem langen Pass den Gegenangriff ein, sodass Richard Wagner mit der Pausensirene zum 15:11 verkürzen konnte.

Nach der Pause präsentierte sich die HSG zunächst besser als in der ersten Hälfte. Marc Lauterbach glänzte mit tollen Paraden und der Angriff hatte nun auch größere Durchschlagskraft. Mario Schanze traf in dieser Phase nach Belieben und so setzte sich die HSG auf 21:15 ab. Doch diese Durchschlagskraft konnte die HSG nicht bis zum Schluss durchhalten, beim von 26:19 kam erneut Sand ins Getriebe des Gensunger-Spiels und so konnte Leipzig nach und nach verkürzen. Beim Stand von 28:25 war die Partie eigentlich wieder offen, doch Leipzig brachte sich immer selbst ins Hintertreffen, da sie durch hitzige Diskussionen mit den Unparteiischen oft mit zwei Minuten bestraft wurden. In eigenem Ballbesitz war dies erneut der Fall und so bekam Gensungen das Spielgerät wieder und konnte schließlich mit Toren durch Viehmann und Untermann den Sack zu machen.

Am Ende des Abends verbuchte die HSG Gensungen/Felsberg die beiden Zähler und gewann das Spiel nach hartem Kampf mit 31:27 (15:11).


HSG Gensungen /Felsberg: Marc Lauterbach (16 Paraden); Michael Stahl (2 von 3 gehaltene 7m); Mario Schanze 8; Stephan Untermann 7/3; Michael Viehmann 6; Steffen Ober 4; Jan-Henmdrik Walther 3; Philip Julius 2; Jens Wiegräfe 1; Alexander Bärthel; Cristian Rohde; Hannes Bauer.

SG LVB: Patrick Ziebert (5 Paraden); Sebastian Schulz (9 Paraden); Georg Eulitz 7; Jacob Fritsch 5/1; Tommi Silanpää 4; Sascha Meiner 4/1; Krzystoff Zart 3; Richard Wagner 2; Max Berhold 1; Jan Höhne 1.


Quelle: Steffen Meister (HSG Gensungen/Felsberg)

 
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