| Samstag, den 05. Februar 2011 um 08:04 Uhr |
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+++ HSG Bad Wildungen aktuell: Waldecker richten Handball neu aus +++
Bad Wildungen (red) - Der Bad Wildunger Bundesliga Handball startete am Donnerstag, den dritten Februar in eine neue Zukunft. Die HSG Bad Wildungen Vipers Sport- und Marketing GmbH ist die neue Spielbetriebs-GmbH des Bundesliga Teams. Sie wurde aus gutem Grund aus den Vereinen ausgegliedert: Ziele sind die finanzielle Absicherung des Vereins und damit einhergehend die Absicherung des Spielbetriebs in der Bundesliga.
Geschäftsführer der eigenständigen GmbH sind Alexander Eysert und Katharina Merck. Bereits seit Dezember 2010 ist Eysert „Mitarbeiter" der HSG. Seine Aufgabe im Verein lag in der Beratung im wirtschaftlichen Bereich. „Der Knoten ist endlich geplatzt und wir haben nun den Bad Wildunger Handball neu ausgerichtet. Ich bin sehr froh, dass wir nach der Planungsphase endlich loslegen können, der Lizenznehmende Verein VfL Bad Wildungen geht zusammen mit den Verantwortlichen in eine neue Zukunft. Wichtig war uns die Einigung mit allen beteiligten Vereinen, VfL Bad Wildungen, TV 08 Bergheim und des TV Friedrichstein, wobei die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim als Spielgemeinschaft im Breitensport bestehen bleiben soll. Ein Dank gilt dem Vorsitzenden der HBF, Herrn Dugall, der uns Lösungsmöglichkeiten präsentierte und sehr kooperativ war", so Alexander Eysert zur Neuausrichtung. Er blickt dabei weiter in die Zukunft: „Wir erhalten positive Signale aus der Wirtschaft, einige Bestandssponsoren haben ihr Engagement erhöht, neue Partner werden dazu kommen. Es freut uns sehr, das der Bundesliga Handball in Bad Wildungen einen hohen Stellenwert besitzt, so dass wir zeitnah neue, regionale und überregionale Partner präsentieren werden." Alexander Eysert ist Inhaber des neuen Hauptsponsors der Vipers: entrason mit Firmensitz in Edertal-Giflitz hat sich in der Solarbranche bereits überregional einen Namen gemacht. Durch die Unterstützung der erfolgreichen Handballerinnen der Vipers drückt das Unternehmen die Verbundenheit mit der Region aus und hat mit dem Bundesliga-Team das sportliche Aushängeschild unter Vertrag. Dass die Zusammenarbeit einen guten Grund hat, erläutert Sören Wennerlund, Marketing-Beauftragter der HSG: „entrason als innovatives Unternehmen der zukunftsträchtigen Solarbranche passt sehr gut zum jungen, dynamischen und erfolgreichen Team der VIPERS. Beide sind durchsetzungsstark, mutig, kreativ und sympathisch", erklärt er die Verbundenheit zwischen Verein und Sponsor. Um dem Kick-Off einen würdigen Rahmen zu geben, wird entrason am Samstag zum DHB-Pokalspiel gegen den Thüringer HC die neue entrason-Lounge eröffnen und sich den Zuschauern präsentieren. Gemeinsame Presseerklärung des TV 1908 Bergheim, des TV Friedrichstein Altwildungen und des VfL Bad Wildungen Zukunft des Handball wird neu geordnet Mit großer Zufriedenheit haben die Vorstände der drei Stammvereine der Handballspielgemeinschaft Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim die Gründung der neuen Spielbetriebs-GmbH zur Sicherung des Spielbetriebs der Damenmannschaft 2. Bundesliga zur Kenntnis genommen. „Es zeichnet sich nun ab, dass endlich für die neue Spielsaison eine solide Basis mit verlässlichen und engagierten Partnern gefunden worden ist", erklärte Wolfgang Nawrotzki, Vorsitzender des VfL Bad Wildungen. „Die Stammvereine haben den Lösungsprozess aktiv mit begleitet und man darf davon ausgehen und sich darauf freuen, dass auch in der Spielzeit 2011/2012 Bundesliga Handball im Raum Bad Wildungen zu sehen sein wird", so Nawrotzki. Parallel zu diesem nicht immer einfachen Entscheidungsprozess haben die drei Stammvereine in vielen gemeinsamen Erörterungen die bisherige und zukünftige Arbeit der Handballspielgemeinschaft im Breitensport aufgearbeitet. Es bestand von Beginn an Einigkeit darüber, den Breitensport in gemeinsamer Verantwortung fortzuführen. Allerdings ist es erforderlich, die Struktur und Organisation der HSG zu reformieren, um insbesondere die enge Verzahnung zwischen der HSG und den Stammvereinen bei wichtigen Entscheidungen zu gewährleisten und zu pflegen. Ein neuer Vertragsentwurf, der letztlich der Zustimmung der Mitgliederversammlungen aller drei Stammvereine bedarf, soll diese gemeinsame HSG-Zukunft regeln und sicherstellen. Abschließend erklärte der VfL-Vorsitzende: „Hierdurch soll vor allem die gemeinsame sportliche Basis dauerhaft erhalten und erfolgreich weiter entwickelt werden. Der Breitensport wird immer eine überragende Rolle im Selbstverständnis der Stammvereine haben." |







