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Donnerstag, den 09. Dezember 2010 um 09:02 Uhr
+++ Handball-3.-Liga: HSG - Wiedersehen mit Schröder und Eikam +++
Gensungen (red) - Nach einem enttäuschenden Auftritt im Spiel gegen den TV Jahn Duderstadt belegen die Edertaler aktuell den vierten Tabellenplatz der 3. Liga Ost. Mit nun neun Minuspunkten hat die Handball-Mannschaft von Dragos Negovan den Anschluss zu den Spitzenteams verloren, aber auch eine Handvoll neue Verfolger gewonnen. Denn lediglich zwei Punkte trennen die Edertaler und Teams wie Baunatal, Duderstadt und Berneburg voneinander. Der in der Kreissporthalle gastierende HSC Bad Neustadt (11.12.2010 um 19.30 Uhr in der Kreissporthalle Gensungen) ist dabei der ärgste Verfolger, liegt er doch nur mit einem Punkt Rückstand auf die Edertaler auf Rang fünf.

Eine Platzierung, auf der man das Team von Sportwissenschaftler Dr. Matthias Obinger nach dem schwachen Saisonstart zunächst nicht erwartet hätte. Doch die Mannschaft fing sich und kämpfte sich mit Siegen über Pohlheim, Nieder-Roden, Gelnhausen und Köthen zurück ins obere Tabellendrittel. Dorthin, wo man sie vor der Saison auf Grund ihres erfahrenen Kaders auch vermutet hätte. Denn mit Torwart Badura, den Letten Janis Pavlovics und Margots Valkovskis, dem Slowaken Alexander Simon, dem Isländer Ragnar Njalsson und dem US-Amerikaner Gary Hines gehören gleich sechs international erfahrene Akteure dem 16-köpfigen Kader von Trainer Obinger an.

Gerade Valkovskis und Njalsson haben maßgeblich zur Stabilisierung der Neustädter Abwehr beigetragen. Lediglich 311 Gegentore kassierte das Obinger-Team in der laufenden Saison. Zusammen mit Anhalt Berneburg ist das Ligaspitze. Allerdings hapert es bisher im Angriff, bislang warf man lediglich 324 Tore. Toptorjäger ist Gary Hines, bisher traf er 57-mal. Allerdings unterlaufen dem Amerikaner noch zu viele technische Fehler. Beachteten sollten die Edertaler aber auch Linksaußen Hellwig (47 Treffer) und Kreisläufer Valkovskis (36 Treffer). Die beiden Akteure auf Bad Neustadts Spielmacherposition dürften dem Gensunger Handballpublikum bestens bekannt sein, waren Stefan Schröder und Frank Eidam doch selbst lange Zeit für die HSG am Ball. Bliebe noch Linkshänder Linsmeier (36 Treffer) zu beachten.

Nach dem enttäuschenden Auftritt in Duderstadt will die HSG in eigener Halle wieder einen Erfolg verbuchen. Dieser ist auch unbedingt notwendig, wenn die Mannschaft nicht ganz in das Mittelfeld der Liga abrutschen will. Den letzten Auftritt der Saison haben die Edertaler dann beim heimstarken SV Anhalt Bernburg. Trotzdem ist die Partie gegen Bad Neustadt nicht der letzte Heimauftritt der Negovan-Sieben in diesem Jahr. Im DHB-Pokal Achtelfinale trifft sie am 15. Dezember auf die Rhein-Neckar-Löwen.

Dennoch will sich die Mannschaft mit einem Sieg noch einmal vor eigenem Publikum empfehlen.


Quelle: Marcel Glaser (HSG Gensungen/Felsberg)
 
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