| Donnerstag, den 18. November 2010 um 18:47 Uhr |
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+++ Handball-3.-Liga: HSG zum Tabellennachbarn ESV Lok Pirna +++
Pirna (red) - Die Wochen der Wahrheit gehen für die Handballer der HSG Gensungen/Felsberg weiter. An diesem Wochenende müssen die Edertaler zum Tabellennachbarn der 3. Liga Ost ESV Lok Pirna. Das Spiel findet am kommenden Samstag um 19.30 Uhr statt.
Nach der überzeugenden Leistung gegen den SC DHfK Leipzig (40:35) müssen die Schützlinge von Dragos Negovan an diesem Wochenende eine weite Reise auf sich nehmen (393km). Die HSG Gensungen/Felsberg muss bis nach Sachsen reisen, um dort auf den Tabellennachbarn ESV Lok Pirna zu treffen. Mit diesem Spiel gehen die Wochen der Wahrheit für die HSG Gensungen/Felsberg weiter, denn nach den Spielen gegen Baunatal und Leipzig folgt mit Pirna erneut ein Topteam der 3.Liga Ost. Die Mannschaft von Trainer Fritz Zenk belegt zurzeit den dritten Tabellenplatz. Bisher hat die Mannschaft des ESV Lok Pirna nur ein Spiel verloren, dies war zu Saisonbeginn gegen den SV Anhalt Bernburg. Seitdem haben die Elbestädter sieben Spiele infolge gewonnen und konnten bisher die weiße Weste vor eigener Kulisse in der „Hölle Ost" bewahren. Das Team von Fritz Zenk ist gespickt mit internationalen Spielern aus Österreich, Tschechien, Kroatien, Lettland und Finnland bzw. Schweden. Allein dadurch ist das Team der Lok sehr erfahren. Auch die Lokomotive spielt eine offensive und effektive Deckung (nur 241 Gegentore in neun Spielen) und kommt dadurch oft in den Gegenstoß und so zu leichten Toren. Besonders der österreichische Linksaußen Jürgen Steinscherer profitiert davon und kann bereits 77 Tore aufweisen. Im Positionsspiel führt ein alter Bekannter die Fäden, Petr Hazl. Der frühere Spieler der MT Melsungen hat enormen Spielwitz und setzt immer wieder gekonnt seinen Rückraum ein oder findet die Lücke zum Kreis. Das Spiel wird aber nicht nur wegen des Gegners eine enorme Herausforderung für die HSG, sondern auch weil die Sonnenschein-Arena bisher eine nicht zu überwindende Festung war. Für die HSG Gensungen/Felsberg gilt es das Selbstvertrauen aus dem Leipzig Spiel mitzunehmen, um so die ersten Punkte aus Pirna zu entführen. Dabei kann Trainer Negovan fast aus dem Vollem schöpfen. Der befürchtete Nasenbruch bei Benedikt Hütt hat sich nicht bestätigt, dafür ist er aber wahrscheinlich aus beruflichen Gründen verhindert. So steht allein hinter Kreisläufer Michael Viehmann ein Fragezeichen, denn dieser ist weiterhin durch sein lädiertes Knie gehandicapt. Dafür kann die HSG vielleicht wieder auf Jens Wiegräfe zurückgreifen, denn dieser hat seine Schulterverletzung endlich auskuriert. Sollte die HSG erneut eine starke Leistung abrufen können, wie im Spiel gegen Leipzig, dann könnte auch ein Sieg gegen die Elbestädter möglich sein. Zur Partie in Pirna setzt die HSG einen Bus ein. Interessierte Fans können sich bei Marianne Pfaff unter Tel. 05662/1765 anmelden. Quelle: Pressestelle HSG Gensungen/Felsberg |







