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Bundesliga-Tipps.
+++ Fußball: Immer nur Fußball - Warum nicht mal Tanzen gehen? +++
Foto: privatSchwalm-Eder - Lateinamerikanischer Tanz ist ja nicht die beliebteste Sportart unter allen Sportarten. Vor allem nicht bei dem männlichen Geschlecht. In Tanzschulen findet man immer mehr Frauen als Männer. Viele ziehen Fußball und andere, eher männlichere Sportarten einfach vor. Etwas logische aber warum eigentlich? Die Männerwelt sollte sich einen Ruck geben.

Es ist super ästhetisch zum anschauen und es zu praktizieren ist unwahrscheinlich gut für den Körper. Es hilft nicht nur der körperlichen Fitness, sondern auch bei den anderen alltäglichen Gehirnfunktionen. Der Tanz, ist deutlich besser für Konzentrationsverbesserungen und Disziplin als ein gemütlicher Abend beim Fußball schauen, der den Körper eher in einen Stresszustand versetzen wird. Einer, der das Tanzbein, gerne und öfter schwingt, hat zum andern auch eine bessere Möglichkeit auf eine bessere körperliche Haltung und verstärkt den körperlichen Ausdruck und eine selbstbewusste Haltung. Es gleicht eher an Kunst, als an eine Sportart. Ist hübsch anzuschauen und mitfiebern kann man auch für seinen Favoriten. Die nächste deutsche Meisterschaft wird in Tyumen am 16.09 stattfinden. Wer bis dahin allerdings nicht warten kann, kann sich zum Beispiel auf das German Open Dance Festival 2017 im Congress-Center im Rosengarten Mannheim am 17.06 freuen.

Die Nächste Hessische Meisterschaft wird am 11.6 stattfinden und die Eintrittskarten werden ca. 6 Euro sein, Ein wahres Schnäppchen, im Vergleich zu unseren geliebten Fußball Teams. Der Hessische Tanzsportverband e.V organisiert auch die weniger offizielle Veranstaltung "Hessen tanzt", welches als das Weltgrößte Amateur-Tanzturnier in Frankfurt gilt und seit dreißig Jahren erfolgreich stattfindet.

Die Männerwelt wird sicher nicht bei dem Antlitz hübscher Frauen in glitzernden Kleidchen gleich einen Beschwerdebrief schreiben. Viele logische Erklärungen für das fehlende Interesse für diese Sportart gibt es wenige. Ein Grund könnte der fehlende Adrenalin-Schub sein. Diese Sportart wird auf allen Richtlinien anders in der Gesellschaft betrachtet als andere Sportarten. Es wird zum Beispiel wenig, bis fast kaum gewettet, wer gewinnt. Nie wird zu hören sein, das auf das Pärchen Pavel Zvychaynyy und Oxana Lebedew, oder doch auf ihre Rivalen, Valera Musuc und Nina Trautz bei dem letzten lateinamerikanischen Tänzen beim "Kremlin Cup" gewettet wurde. Neben allen anderen männlichen Sportarten findet der Tanz daher eher wenig Zuneigung. Obgleich diese Sportart nicht weniger einfach ist wie zum Beispiel Handball oder Fussball, hat sich die Gesellschaft and das Leitbild gewöhnt und wettet viel lieber auf Fußball.

Natürlich ist jede Sportart gesund, doch sollte man sich vielleicht nach all den genüsslichen Abenden mit dem ein oder anderem Bier und Fast-food Beilagen bei einem schönen, gemütlichen Fußballabend, vielleicht doch überlegen, seine wegen dem Fußball-vernachlässigte Freundin oder Ehefrau mal zu einer sportlichen Aktivität, über die sich auch die Partnerin freut, einzuladen. Ja, es ist vielleicht weniger cool in einem Tanzverein gemeldet zu sein, aber es ist eindeutig mal etwas anderes. Man sollte dem Tanzsport daher öfter einmal eine Chance geben und vielleicht öfter eine Tanzschule besuchen. Vielleicht entdeckt der eine oder andere Fußball-Fanatiker ja seinen lange verloren gegangen Rhythmus. Die Lebensgefährtin wird sich später sicher bedanken und beim nächsten Fussball-Abend vielleicht nicht sofort gelangweilt und genervt daneben sitzen, sondern die Chips und Snacks mit einem Lächeln bringen.




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