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Bundesliga-Tipps.
+++ Fußball: Hooligans in Hessen +++
Schwalm-Eder - Fußball ist Volkssport Nummer Eins in Deutschland und daher sehr beliebt bei deutschen Bürgern. Nicht nur bei den Spielern kommt es häufig zu Verletzungen. Auch bei Fans und Anhängern treten immer wieder Verletzungen durch Gewalt und Prügelei auf. Vor allem das Land Hessen will gegen gewaltbereite Fans von Vereinen wie zum Beispiel Eintracht Frankfurt härter vorgehen und durchgreifen. Folge sind nämlich nicht nur Besuche beim Zahnarzt in Frankfurt wegen kaputter Zähne, sondern auch weitaus schlimmere Verletzungen, die beim Sport nichts zu suchen haben.

Steigende Anzahl an gewalttätigen Fans

Die Gewalt in Fußballstadien steigt von Jahr zu Jahr vehement an. Daher muss allmählich strenger gegen solche Aktionen vorgegangen werden. Bisherige Maßnahmen gegen Gewalt im Fußball sind bis dato gescheitert. Dies erklärte auch Hessens Innenminister Boris Rhein. Obwohl viele Fanbeauftragte in den Vereinen installiert wurden und bereits einige Fanprojekte veranstaltet wurden, konnte das Problem bisher nicht gelöst werden. Die bisherigen Strategien zur Bekämpfung der Gewalt im Fußball sind somit gescheitert.

Daher wurde nun ein Sicherheits-Gipfel zum Thema Gewalt im Fußball veranstaltet. Die Gewalt habe eine neue Dimension erreicht, die es nicht mehr zu tolerieren gilt. Zur Not müsse die Polizei in Zukunft auch in einen Fanblock eindringen, um Chaoten zu beseitigen. Bei Risikospielen wurde bereits die Anzahl an Sicherheitskräften sowie Polizisten erhöht.

Mehr gewalttätige Fans in den höchsten vier Spielklassen

In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der gewalttätigen Fans dramatisch gestiegen. So sei ein Anstieg auf 15.000 Fans in den höchsten vier Spielklassen zu verzeichnen. Betrachtet man nur die erste und zweite Bundesliga, so seien es alleine in diesen beiden Ligen mehr als 9.600. So viele gab es noch nie.

Einer Statistik zur Folge aus der Saison 2010/2011 hatte der Verein Eintracht Frankfurt mit 630 gewaltbereiten Fans den Höchstwert erreicht. Dahinter kamen die Vereine FC Schalke (625) und Borussia Dortmund (580). Es folgen die Vereine 1.FC Nürnberg (480), Borussia Mönchengladbach(430) sowie der Hamburger SV(390) und der VfB Stuttgart mit 305 gewaltbereiten Fans. Die TSG Hoffenheim weist mit einem Wert von 70 die friedlichsten Fans.

In der zweiten Bundesliga fanden sich beim Duell der Hauptstadtclubs zwischen Hertha BSC Berlin und dem 1.FC Union Berlin die meisten Gewalttäter, als die Hertha noch in der zweiten Liga verweilte. Die Polizei hatte alle Hände zu tun und musste es mit 397 gewalttätigen Fans von der Hertha sowie 425 von Union Berlin aufnehmen. Es folgte der MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf mit jeweils 280.




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