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Bundesliga-Tipps.
+++ Fußball: Wer schafft den Sprung in Liga drei? +++
Schwalm-Eder - Das viel diskutierte Aufstiegssystem der Regionalligen ist nach wie vor aktiv und die fünf Meister sowie ein Zweiter spielen in einer Aufstiegsrunde die drei Aufsteiger in die dritte Liga aus. Mögen tut dies eigentlich keiner so recht, doch der DFB tut sich schwer auf der Suche nach Alternativen. Wer schafft also 2018 den Sprung aus einer der fünf Regionalligen nach oben?
 

Bayern: 1860 München

Nach sieben Spielen steht der kläglich aus der 2. Bundesliga verabschiedete Traditionsverein 1860 München an der Spitze der Regionalliga Bayern. Sechs Siege und eine Niederlage inklusive beeindruckendem Torverhältnis von +16 führen die Liga an und könnten es auch bis zum Ende tun. Der TSV konnte unter anderem Sascha Mölders halten und den erfahrenen Timo Gebhart verpflichten, die beide bereits fünf Tore auf dem Konto haben. Eigentlich ist die vierte Liga eine Nummer zu klein für beide, doch schon im nächsten Jahr könnte man schließlich wieder eine Ebene weiter oben aktiv sein. Die Querelen rund um den Klub von Investor Hasan Ismaik nehmen die Spieler dafür anscheinend in Kauf.
 

Südwest: 1. FC Saarbrücken und Kickers Offenbach

Der Südwesten wird als größte Teilliga zwei Vereine an der Aufstiegsrunde stellen, wie schon im vergangenen Jahr, als sich keiner von ihnen durchsetzen konnte. Es handelt sich um eine sehr ausgeglichene Liga, in der nicht wirklich eine Mannschaft existiert, die vorneweg marschieren kann. Der 1. FC Saarbrücken hat als momentaner Tabellenführer eventuell ein Team, dass sich gegen die vielen Mitbewerber behaupten kann und den Schritt zurück in Liga 3 machen kann. Die Hauptkonkurrenten dabei sind bekannte Namen, zum Beispiel die Kickers Offenbach. Nach vielen finanziellen Problemen haben die Spieler von Oliver Reck einen guten Saisonstart mit drei Siegen aus vier Spielen hingelegt und sind oben mit dabei. Waldhof Mannheim, die Stuttgarter Kickers oder auch die SV Elversberg sind weitere mit viel Tradition behaftete Namen, die allerdings einen eher schwierigen Start in die Saison hatten und sich noch verbessern müssen. Dafür bleibt Zeit, denn die Saison ist lang.
 

West: Viktoria Köln

Nach der Meisterschaft und verpasstem Aufstieg im vergangenen Jahr greift Viktoria Köln erneut an und will diesmal endlich den Sprung in die dritte Liga packen. Mit dem brandgefährlichen Mittelfeldspieler Mike Wunderlich war dies bisher auch gut zu beobachten: Köln stellt mit 10 eigenen Toren bereits nach vier Spielen den gefährlichsten Angriff der Liga. Damit es auch mit der Meisterschaft etwas wird, müssen allerdings die Defensivschwächen (bereits 6 Gegentore) abgestellt werden. Andere bekannte Namen wie Wattenscheid 09 sind ebenso aktiv und gehen mit einer Quote von 2.20 (Stand 20. August) ins Duell gegen den Dritten aus Wuppertal. Mit einem Sieg könnten sich die Gäste an die Tabellenspitze setzen.
 

Nordost: Energie Cottbus

Wird es dieses Jahr endlich etwas mit der Rückkehr von Energie Cottbus? Nachdem Carl Zeiss Jena die Liga via Aufstieg verlassen hat, verbleibt Energie als die vermeintlich stärkste Mannschaft der Nordost-Staffel. Dieser Eindruck ließ sich durch den Saisonstart mit 4 Siegen aus 4 Spielen nur bestätigen. Die Ergebnisse lesen sich dabei beeindruckend: 4:0, 5:0, 3:1 und 4:0. Im Pokal verlor man zudem erst im Elfmeterschießen gegen den Erstligisten VfB Stuttgart. Klares Aufstiegspotential!
 

Nord: VfB Lübeck

Auch aus dem Norden hat sich der Meister mit dem SV Meppen verabschiedet. Der Nachfolger ist noch recht unklar, da es sich wiederum um einer recht gleichwertige Liga handelt. Als Favoriten haben wir uns den VfB Lübeck herausgepickt, der momentan auf Platz zwei liegt und drei von vier Spielen gewinnen konnte. Der Klub aus Schleswig-Holstein benötigt mehr Torgefahr von seinen Stürmern. Bisher konnte noch kein Spieler der Mannschaft mehr als ein Tor erzielen.




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