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Bundesliga-Tipps.
+++ Fußball: Eintracht Frankfurt - Wohin führt der Weg in diesem Jahr? +++
Schwalm-Eder - Eintracht Frankfurt gilt als einer der traditionsreichsten Vereine des deutschen Fußballs. Der Name ist ein Begriff, bei der Eintracht spielten schließlich in der Vergangenheit Größen wie Bernd Hölzenbein, Jay Jay Okocha, Uwe Bein oder aber auch Andy Möller. An die ganz glorreichen Zeiten, in denen man sogar um den Titel mitspielen konnte, ist die Eintracht bislang nicht mehr herangekommen.
 
In der vorletzten Saison musste man sogar um den Ligaverbleib fürchten, setzte sich aber in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg durch. Doch wohin geht der Weg der Eintracht in dieser Saison?

Schwung aus dem Pokalfinale mitnehmen

Zwar unterlag die Eintracht Borussia Dortmund im Finale des DFB-Pokals, jedoch hat es die Eintracht geschafft, sich wieder auf die Landkarte des Fußballs zu bringen. Weniger das Team, sondern mehr der gesamte Verein sollte versuchen, diesen Schwung mitzunehmen. Der Kader musste wieder einmal umgekrempelt werden, so dass man zunächst einmal ein wenig abwarten muss.

Kurzfristiger Abgang von Bastian Oczipka

Im Kader der Eintracht war auch in der abgelaufenen Transferperiode wieder viel Bewegung. Zunächst einmal gab es das Theater um Stammtorhüter Lukas Hradecki. Der Finne verlängerte seinen Vertrag bislang nicht, was ihm die Eintracht-Führung offenbar krummnimmt. Selbst ein Verkauf des beliebten und sportlich so wichtigen Schlussmannes stand zwischendurch zur Debatte, ist aber aktuell zu den Akten gelegt. Zu wertvoll ist Hradecki für die „Adler". Ohne den Finnen hätte man das Pokalfinale wohl nicht erreichen können. Wenn es aber um das Thema Abgänge geht, gab es derer einige schmerzhafte für die Eintracht zu verkraften. Unter anderem verließ Innenverteidiger Jesus Vallejo den Club zurück in Richtung Real Madrid. Ebenfalls verlassen hat den Club Bastian Oczipka. Mit ihm zog es einen der zuverlässigsten Eintracht-Akteure der letzten Jahre zum FC Schalke 04. 4,5 Millionen Euro flossen aus Gelsenkirchen an den Main – angesichts der heutigen Transfersummen eigentlich ein echtes Schnäppchen. Verletzungsbedingt wird auch noch Mittelfeldakteur Marco Fabian eine Weile ausfallen.

Was hat der „Prince" zu bieten

Trotz all der Abgänge kann die Eintracht aber auch einen namhaften Neuzugang vermelden. Der als „Enfant Terrible" verschriene Kevin-Prince Boateng wechselte kurz vor Transferschluss nach Frankfurt. Paradox: Boateng verlängerte ursprünglich seinen Vertrag bei UD Las Palmas in Spanien, wechselte aber nur wenige Monate später trotzdem zurück nach Deutschland. Man wird abwarten müssen, wie Boateng in Frankfurt einschlägt. Seinerzeit als Star vom AC Mailand geholt, konnte er beim FC Schalke 04 die Erwartungen nie so ganz erfüllen und wechselte schließlich zurück zu Milan. Von dort aus folgte der Schritt nach Spanien zu UD Las Palmas, wo er in 28 Spielen immerhin zehn Treffer erzielte. Boateng eilt der Ruf voraus, ein schwieriger Charakter zu sein. Man darf also gespannt sein, was der Prince in Frankfurt zu bieten hat. Ist er in Form, kann er für nahezu jede Bundesligamannschaft ein echter Gewinn sein.

Doch der Kader der Eintracht muss sich auch so nicht versteckt. Zwar fehlt „Fußballgott" Alex Meier noch eine Weile, aber mit Branimir Hrgota steht ebenfalls ein guter Angreifer parat. Hinzu kommen Spieler wie Makoto Hasebe, Timmy Chandler, David Abraham, Ante Rebic, Marco Russ, Jetro Willems oder Sebastien Haller. Letztlich liegt es einmal mehr an Cheftrainer Niko Kovac, aus zweifellos guten Einzelspielern eine gute Mannschaft zu formen.

Wohin die Reise endgültig gehen wird, ist schwer zu sagen. Wer wetten möchte, kann auch wettenerfahrungen.com einige Tipps zu Anbietern finden. Sollte es Kovac gelingen, die richtige Mischung zu finden, dann kann die Eintracht wieder die einstelligen Tabellenplätze anvisieren. Mit dem Abstieg oder der Relegation sollte das Team nichts zu tun haben, dafür ist es zu stark besetzt. Aber auch vor zwei Jahren hätte die Eintracht nach der ersten Saisonhälfte auch niemand als Kandidat für die Relegation auf dem Schirm gehabt.




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