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Kreisoberliga
+++ Fußball-Kreisoberliga: Efze unterliegt unglücklich im Reiherwald +++
Wabern - Im Nachbarschaftsderby gestern beim TSV Wabern II konnte die FSG Efze 04 durch die 1:2 (1:0)-Niederlage den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisoberliga nicht festigen.

Die TSV-Reserve war in weiten Teilen der ersten Spielhälfte die Mannschaft mit den besseren Tormöglichkeiten. Zwar hatte Efze in der 7. Minute die erste Möglichkeit, vergab aber diese Chance.
 
Dann aber bekam Wabern ein leichtes Übergewicht im Spiel und den Torchancen. Bereits in der 11. Spielminute verhinderte der Pfosten die Führung. In der 24. und 31. Minute musste sich Mike Grenzebach im Gästetor mächtig strecken und konnte mit den Fingerspitzen seinen Kasten sauber halten.
 
Eine der wenigen guten Kombinationen der FSG führte in der 39. Minute zu einem direkten Freistoß. Alexander Depperschmidt zirkelte den Ball über die Mauer zur 1:0-Führung.
 
Fast im Gegenzug verhinderte der Efze-Torwart mit einer mächtigen Parade den Ausgleich.
 
Als in der 50. Minute der TSV die nächste Chance vergab, kam die Zeit der vergebenen Tormöglichkeiten der FSG. Ebenfalls zweimal musste der Waberner Torhüter Sven Meister sein ganzes Können aufbieten, als Gästespieler allein auf ihn zu kamen und einmal rettete der Pfosten die knappe Führung.
 
Tja und dann zeigte sich wieder einmal wie bitter König Fußball sein kann. Unkonzentriertheiten im Abwehrverhalten bei den Routiniers der FSG Efze 04 und die jungen Wilden aus der A-Jugend nutzten zwei Chancen zur Führung für den TSV Wabern II. In der 73. Sawar Abassi und in der 88. Minute Maximilian Sperling.
 
Die letzte Chance hatten die Gäste zum Ausgleich nach einem Eckball in der Schlussminute, doch der Ball landete im zweiten Stock.

Insgesamt war es ein intensives Nachbarschaftsderby, ohne allerdings unfair zu sein. Im Gegenteil, es bestand in vielen Situationen aus Fairplay. So z. B. als Torwart Sven Meister den Ball zum Eckball für Efze gab, obwohl der Schiri auf Abschlag entschieden hatte. Oder nach Spielunterbrechungen die Ballrückgabe an die jeweilige andere Mannschaft.

Alles in allem kein Spitzenspiel auf technisch hohem Niveau, dafür aber mit viel Einsatz. Besonders von den Spielern die für fehlende Stammspieler eingesetzt wurden. Dies sahen die Zuschauer von beiden Mannschaften. Ein Unentschieden wäre vielleicht das gerechtere Ergebnis gewesen, wenn nicht, ja es wurde bereits angedeutet.

Für die FSG Efze 04 bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft endlich bald mit dem kompletten Spielerkader antreten kann.
 

von Wolfgang Rohde
 
 
Nachwuchs schießt Waberner Reserve zum 2:1-Derbysieg über FSG Efze

Es war der Tag der A-Jugendlichen beim TSV Wabern. Speziell Max Sperling kam nach dem Spiel aus dem Grinsen nicht mehr heraus und musste Trubel um seine Person in Kauf nehmen. Doch dies konnte er auch mit stolz. In der 85. Spielminute für Dominik Dittmar eingewechselt, musste der gelernte Innenverteidiger auf ungewohnter Position im Sturm ran.

Als wenig später ein lang geschlagener Ball der Defensive der Efzer durchrutsche, hatte Sperling freie Bahn und behielt vor dem Tor die Nerven. Selbst Ulf Kirsten wäre auf diesen eiskalten Schlenzer ins lange Eck stolz gewesen.

Es war von Beginn an eine umkämpfte Partie zweier starker Kreisoberliga-Teams. Wobei die Mannschaft von Felix Georgi auf der Bank nur noch Verstärkungen aus der A-Jugend hatte und nur 10 Senioren-Fußballer aufbieten konnte. Das miese Herbstwetter der vergangenen Woche hatte eine Infekt-Welle im Team zur Folge.

Der TSV war in den ersten 10 Minuten die tonangebende Mannschaft, stand hinten gewohnt stabil und setzte nach vorne immer wieder Nadelstiche. In der 12. Minute hatte Dominik Dittmar die erste große Gelegenheit, als er von Edeltechniker Julian Richter super freigespielt wurde, sein Schuss jedoch nur den Innenpfosten traf. Danach hatten Kapitän Sebastian Weigl und Richter noch weitere Schussgelegenheiten, die der starke Gästetorwart jedoch allesamt parierte.

Gegen Ende der ersten Hälfte leistete sich die Defensive des TSV jedoch ein paar zu viele Foulspiele in der eigenen Hälfte, was dann Konsequenzen nach sich ziehen sollte. Alexander Depperschmidt versenkte einen Freistoß direkt im Tor der Reiherwälder. Eine kalte Dusche zu diesem Zeitpunkt.

Trainer Georgi fand jedoch in der Pause die richtigen Worte und mahnte seine Mannen zur Geduld, was sich im Nachhinein auszahlen sollte.

Die FSG verlagerte sich aufs Konterspiel und hatte Pech als kurz nach der Pause einer ihrer Offensivakteure mit einem Heber nur den Pfosten traf.

Die beste Chance zum Ausgleich hatte wieder Dittmar, nachdem der eingewechselte Basti Kraus einen Ball gekonnt von der Grundlinie zurück passte, er jedoch dem Keeper den Ball direkt in die Arme schoss.

In der 73. Minute dann der ersehnte Ausgleich. Der unermüdliche Sarwar Abassi (ebenfalls A-Jugend) zog hart aus 25 Metern ab, so dass der Torwart den Ball nur noch ins Netzt klatschen lassen konnte.

Der Rest sollte wie erwähnt die Stunde des Max Sperlings sein.

Durch diesen Sieg ist die Waberner Reserve vorbei am Gegner in der Tabelle geklettert und sonnt sich nun im 2. Rang. Eine schöne Momentaufnahme, die die Spieler noch gebührend im sonnigen Abendrot des Reiherwaldes feierten.

Tore: 0:1 Alexander Depperschmidt (39.), 1:1 Sarwar Abassi (73.), 2:1 Maximilian Sperling (88.)

TSV Wabern: Sven Meister, Marc-Philipp Bergmann, Jan Otto, Christoph Bergmann, Marius Schmid, Felix Georgi, Sebastian Weigl, Marius Konrad, Julian Richter, Dominik Dittmar, Sarwar Abassi sowie Sebastian Kraus, Hendrik Reisse und Max Sperling.
 

Der TSV Wabern II muss nächste Woche um 15:00 Uhr beim Absteiger SG Neuental/Jesberg antreten. Die erste Mannschaft spielt zur selben Zeit bei der Reserve des 1. FC Schwalmstadt.
 

von Dominik Dittmar (TSV Wabern)




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