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Bundesliga-Tipps.

Verband/Schiedsrichter

+++ Fußball: Neues aus dem Verband - Spielordnung & Spielberechtigung +++
Grünberg - Aus gegebenem Anlass hat sich der Verbandsvorstand des HFV im Rahmen seiner letzten Sitzung am 24. Juni 2017 in Grünberg mit dem Thema „Wegfall der Gesichtskontrolle" sowie der Auslegung des § 73 Spielordnung befasst. Unter Berücksichtigung der dort gefundenen Ergebnisse, weist der Verbandsausschuss für Spielbetrieb und Fußballentwicklung auf Folgendes hin:

Der Verbandstag im Juni 2016 hat bezüglich des oben genannten Themas einige Neuerungen gebracht. Landläufig wurde die auf dem Verbandstag vorgenommene Änderung an § 73 Spielordnung so eingeordnet, dass hierdurch die sog. „Gesichtskontrolle" gänzlich abgeschafft worden sei.

Aus Sicht des Verbandsvorstandes und des zuständigen Ausschuss besteht in diesem Zusammenhang das Bedürfnis, klarzustellen, wie die vorgenommene Änderung tatsächlich einzuordnen ist und welche Auswirkungen dies auf die ständige Praxis auf den hessischen Fußballplätzen hat.

Die auf dem Verbandstag 2016 vorgenommene Änderung des § 73 Spielordnung hat zunächst zur Folge, dass die zuvor bestehende Verpflichtung zur Prüfung der Identität durch den Schiedsrichter entfallen ist. Dies bedeutet kurz gesagt, dass der Schiedsrichter seit der Spielzeit 2016/2017 vor dem Spiel keine Identitätskontrolle („Gesichtskontrolle") mehr durchführen muss.

Gleichzeitig ist § 73 Spielordnung jedoch so zu verstehen, dass es dem Schiedsrichter jedenfalls nicht untersagt ist, geäußerten oder bestehenden Zweifeln an der Spiel- oder Einsatzberechtigung einzelner Spieler nachzugehen.
 
Sollte ein Verein im Einzelfall berechtigte Zweifel hinsichtlich der Spiel- und Einsatzberechtigung eines Spielers haben, so kann dies dem Schiedsrichter weiterhin mitgeteilt werden, woraufhin der Schiedsrichter, falls erforderlich, dann im Rahmen der sogenannten „Gesichtskontrolle" die Identität sowie die Rückennummer des Trikots, des betreffenden Spielers punktuell überprüfen kann.
 
Der Mannschaftsbetreuer und der Spielführer haben darüber hinaus, nach wie vor, dass in § 73 Nr.2 Spielordnung verankerte Recht, die Spielerpässe einzusehen.

Über entsprechende Vorgänge (bspw. Anzeigen und durchgeführte Kontrollen) ist im Spielbericht unter "sonstige Vorkommnisse" zu berichten.
 
 
Handshake – Empfehlung der KIG

Vor dem Spiel
(verpflichtend)

(1) Der Schiedsrichter/die Schiedsrichterin führt die Mannschaften auf das Spielfeld.

(2) Die Mannschaften reihen sich jeweils auf der Seite der eigenen Auswechselbank neben dem Schiedsrichter/der Schiedsrichterin auf.

(3) Der Spielführer/die Spielführerin der Gastmannschaft führt sein/ihr Team zum Handshake am Schiedsrichter/an der Schiedsrichterin und an der Heimmannschaft vorbei.

(4) Der Spielführer/die Spielführerin der Heimmannschaft führt sein/ihr Team zum Handshake am Schiedsrichter/an der Schiedsrichterin vorbei.

(5) Die Seitenwahl wird mit einem Handschlag zwischen den Spielführern/innen und dem Schiedsrichter/der Schiedsrichterin beendet.

(6) Währenddessen: Begrüßung der Trainer/innen und der Ersatzspieler/innen beider Teams per Handshake am Spielfeldrand.
 

Während des Spiels

(1) In den verschiedensten Situationen versuchen an Fair-Play zu denken und dies auch sichtbar machen. Beispielsweise:

o Nach einem Foul folgt die Entschuldigung beim Gegenspieler (m/w) im Idealfall per Handschlag.

o Ausgewechselte Spieler/innen (m/w) klatschen sich mit dem eingewechselten Mitspieler per Handschlag ab.

o Man gibt gegenüber dem Schiedsrichter/der Schiedsrichterin zu, dass man als letzte am Ball war.

o Etc.
 

Nach dem Spiel

Unmittelbar nach dem Abpfiff sollten sich möglichst alle Spieler/innen, Trainer/innen, Betreuer/innen und Schiedsrichter/innen auf dem Spielfeld sammeln und sich untereinander per Handshake verabschieden (formlos). Insbesondere die Verantwortlichen (Trainer/innen und Betreuer/innen), sollten nach dem Spiel in ihren Vorbildfunktionen agieren, vorweg gehen und diese Art des sportlich und fairen Miteinanders demonstrieren. In Einzelfällen, sofern von enormen Konfliktpotenzial zwischen den Spielern zu erwarten ist, soll von dieser Vorgehensweise abgesehen werden.
 
- In den Durchführungsbestimmungen der Spielklassen aufnehmen/ flächendeckende Umsetzung (insbesondere Jugendspielklassen).

Beispiel:

o Begrüßung/Verabschiedung/Handshake:

Der Schiedsrichter/die Schiedsrichterin führt die beiden Mannschaften, entsprechend den örtlichen Gegebenheiten, auf das Spielfeld. Die Mannschaften reihen sich jeweils neben dem Schiedsrichter auf der Seite der eigenen Auswechselbank auf. Der Spielführer/die Spielführerin der Gastmannschaft führt sein/ihr Team zum Handshake am Schiedsrichter/an der Schiedsrichterin und an der Heimmannschaft vorbei. Der Spielführer/die Spielführerin der Heimmannschaft führt anschließend sein/ihr Team zum Handshake am Schiedsrichter/ an der Schiedsrichterin vorbei. Währenddessen: Begrüßung der Trainer/innen und Ersatzspieler/innen beider Mannschaften per Handshake am Spielfeldrand. Nach Spielschluss soll auf dem Spielfeld die Verabschiedung aller Beteiligten stattfinden.

- ZIEL: Das Ritual des „Handshakes" soll in allen Spielklassen von der Bundesliga bis in die Kreisliga D umgesetzt werden. Zum Saisonstart 2017/18 sollen alle Vereine des HFV dieses Ritual durchführen und fördern.

- Ob vor, während oder nach dem Spiel – der Handshake gehört immer dazu. Mit dieser kleinen Geste zeigen wir unseren wahren Sportsgeist und anderen Menschen Respekt und Anerkennung.
 
 
Wir wünschen allen Vereinen, Vereinsvertretern sowie ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern des HFV einen guten Start in die Fußballsaison 2017/2018.




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