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Bundesliga-Tipps.
+++ Eishockey-DEL 2: Huskies wollen Platz vier sichern +++
Kassel - Vor den letzten beiden DEL2-Spieltagen der laufenden Saison ist für reichlich Spannung gesorgt. Neben noch vakanten Playoff-Plätzen ist auch das Rennen um den Hauptrunden-Meistertitel noch nicht entschieden, die Bietigheim Steelers und den SC Riessersee trennen lediglich einen Punkt.

Oberstes Ziel der Kassel Huskies ist es, den vierten Tabellenplatz zu verteidigen und damit mit Heimrecht ins Playoff-Viertelfinale zu starten. Aus eigener Kraft ist dies jedoch nur mit einem Sechs-Punkte-Wochenende möglich, da der Abstand auf den fünftplatzierten ESV Kaufbeuren nur einen Punkt beträgt und die Allgäuer zudem das bessere Torverhältnis vorweisen können. Im ungünstigsten Falle könnten die Schlittenhunde sogar noch auf den sechsten Tabellenplatz abrutschen, da die Roten Teufel Bad Nauheim lediglich zwei Punkte zurückliegen. Thomas Merl und Mike Little werden den Schlittenhunden beim Kampf um Platz vier am Freitag definitiv fehlen, ob sie am Sonntag zum Einsatz kommen, ließ Trainer Rico Rossi noch offen. Mit an Bord sind hingegen die beiden Neuzugänge Matthew Neal und Alex Roach.

Am Freitag gastieren die Huskies zunächst ab 19:30 Uhr bei den Ravensburg Towerstars, das Hauptrundenfinale steigt am Sonntag um 18:30 Uhr (!) in der Kasseler Eissporthalle gegen die Bietigheim Steelers. Beide Spiel sind im Livestream bei Sprade TV zu sehen.
 

Ravensburg Towerstars
(Freitag, dem 2. März 2018, 19:30 Uhr, Eissporthalle Ravensburg)

Auch die Ravensburg Towerstars haben noch die Möglichkeit, mit Platz 6 die direkte Playoff-Teilnahme zu buchen. Dabei sind sie allerdings darauf angewiesen, dass die Roten Teufel Bad Nauheim am Freitag maximal einen Punkt holen, während die Towerstars gegen die Huskies den Dreier buchen müssen. Am letzten DEL2-Spieltag kommt es dann zum direkten Duell zwischen Bad Nauheim und Ravensburg. Dass die von Jiri Ehrenberger trainierten Ravensburger nicht besser dastehen, ist unter anderem auch durch eine wochenlange Verletzungsmisere zu entschuldigen, die vor allem die Kontingentspieler betraf. Inzwischen sind Jakub Svoboda und Adam Lapsansky jedoch wieder mit von der Partie.

Vor Saisonstart verstärkten sich die Towerstars vor allem auf dem deutschen Sektor namhaft. Mit Arturs Kruminsch, Robin Just und David Zucker wechselten erfahrene Zweitligaakteure gen Süden. Zum Kader gehören auch die Ex-Huskies Jimmy Hertel, Carter Proft und Sören Sturm, wobei für Sturm die Saison aufgrund einer Knieverletzung bereits gelaufen ist.
 

Bietigheim Steelers
(Sonntag, dem 4. März, 18:30 Uhr, Eissporthalle Kassel)

Im Vergleich zur letzten Saison verstärkten die Steelers ihren Kader vor allem in der Breite. Die Neuzugänge Tyler McNeely und Norman Hauner sorgten dafür, dass zusammen mit Shawn Weller eine frühere Rosenheimer Top-Sturmreihe wiedervereint ist. Dies hilft insbesondere Mittelstürmer Matt McKnight, auf dessen Schultern die Offensivlast in den letzten Saisons gehäuft lag. DEG-Neuzugang Alexander Preibisch sorgt dazu für eine weitere Portion Schnelligkeit im Kader, die zuvor schon durch Max Lukes und Benjamin Zientek keinesfalls unterrepräsentiert war. Auch im Steelers-Gehäuse weht frischer Wind, denn der 23-jährige Ilya Sharipov machte Routinier Sinisa Martinovic die Rolle der Nummer 1 bereits streitig.

Nachdem zuletzt alles danach aussah, als würden die Steelers erneut in souveräner Art und Weise die Hauptrundenmeisterschaft einfahren, schwächelte das Team von Cheftrainer Kevin Gaudet im letzten Viertel der Hauptrunde. In den letzten 12 Spielen kassierten sie acht Niederlagen, der Vorsprung auf den SC Riessersee schmolz auf einen Punkt. Verletzungsbedingt traten sie am Dienstag in Crimmitschau sogar mit nur fünf Verteidigern und acht Stürmern an, auf diesem Sektor ist jedoch Besserung in Sicht. Neben dem gesperrten Shawn Weller kehren Norman Hauner und Tyler McNeely zurück, so dass dieses Trio wieder eine gefährliche, eingespielte Sturmreihe bilden kann. Auch Verteidiger Bastian Steingroß kehrt in den Kader zurück.
 
 
Alex Roach komplettiert den Playoff-Kader der Huskies

Die Kassel Huskies bekommen für die letzten beiden Hauptrundenspiele und die Playoffs Verstärkung aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Alex Roach wechselt von den Grizzlys Wolfsburg zu den Nordhessen. Die letzte notwendige Bestätigung für den Transfer gab der Eissport-Verband Nordrhein-Westfalen e.V. am Freitagmorgen.

Der 24-Jährige wurde in Schongau geboren, wuchs allerdings in Kanada auf und widmete dem Eishockeysport bereits im Juniorenbereich viel Zeit. Im Jahr 2011 wurde er von den Los Angeles Kings für ihre Farmteams unter Vertrag genommen. Der Verteidiger stand in der Western Hockey League zwischen den Jahren 2010 und 2014 in über 250 Partien für Calgary Hitmen auf dem Eis, ehe er in die East Coast Hockey League wechselte. Dort weckte Roach durch seine Einsätze für die Ontario Reign, Manchester Monarchs und Atlanta Gladiators sowie durch die Teilnahme eines Development Camps der Los Angeles Kings das Interesse der Verantwortlichen der Eisbären Berlin. Diese verpflichteten den 1,95 Meter großen Linksschützen in der vergangenen Spielzeit und zogen mit dem Deutsch-Kanadier ins Halbfinale der DEL-Playoffs ein. In dieser Saison kam Roach zunächst für die Grizzlys Wolfsburg in 25 Spielen zum Einsatz. Vor der Olympia-Pause ging er zum Kooperationspartner Eispiraten Crimmitschau und stand für die Sachsen weitere acht Partien auf dem Eis.

Alex Roach steht den Huskies bereits beim Freitagsspiel in Ravensburg zur Verfügung. Der Verteidiger wird künftig die Rückennummer 86 bei den Schlittenhunden tragen.

Geschäftsführer Joe Gibbs: „Alex Roach konnte bereits in Berlin und Wolfsburg zahlreiche DEL- Erfahrung sammeln und bekam zuletzt in Crimmitschau Eiszeit in der DEL2. Wir freuen uns, dass wir solch einen talentierten Verteidiger kurz vor der Wechselfrist verpflichten konnten."

Trainer Rico Rossi: „Alex ist ein großgewachsener Spieler mit einer enormen körperlichen Präsenz. Er ist unser letzter Baustein in der Defensive für die bevorstehenden Playoffs."




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