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Leichtathletik

+++ Leichtathletik: Zieba und Funck Nordhessenmeister im Crosslauf +++
Mit 20:34 Minuten unterbot Luise Zieba ihre Vorjahreszeit um 39 Sekunden.Baunatal - Bei strahlend blauem Himmel wurden in Baunatal-Rengershausen die nordhessischen Crosslaufmeisterschaften ausgetragen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und einem eisigen Wind setzten sich In nahezu allen Klassen die Favoriten durch. Auch die Melsunger Ausdauerspezialisten sicherten sich vier Meisterschaften und einen zweiten Platz und rechtfertigten damit das in sie gesetzte Vertrauen auf der gut zu laufende Strecke durch Wald und Wiese.

Im Meisterschaftsrennen der Frauen und Seniorinnen über 4900 Meter wäre alles andere eine große Überraschung gewesen, wenn Luise Zieba (MT Melsungen) am Ende nicht vorn gelegen hätte. So k
Luise Zieba bestimmte das Rennen von Beginn an und lag nach zwei von vier Runden schon klar in Führung.am es dann erwartungsgemäß auch zu einem Start-Ziel-Sieg für die hohe Favoritin, die sich wieder einmal in ihrem Element fühlte.

Nachdem sich die Spangenbergerin in diesem Jahr den 3000m-Hallen und den Crosslauftitel bei den Landesmeisterschaften in ihrer Altersklasse gesichert hatte, stellte sie auch in Baunatal ihre derzeitig gute Form unter Beweis. Mit ihrer Siegerzeit von 20:34 Minuten bot sie den Zuschauern erneut eine beeindruckende Vorstellung. Die übrigen Läuferinnen schienen nach dem Startschuss in Ehrfurcht vor der Gartenbautechnikerin zu erstarren, denn selbst auf der ersten von vier Runden wurde ihr kein Widerstand entgegengesetzt. Nur die ein Jahr ältere Sabina Stübner (TSV Obervorschütz) konnte auf der von Luise Zieba verhalten gelaufenen ersten Runde noch mithalten. Danach musste auch sie abreißen lassen. Durch das Fehlen der Langlaufspezialistinnen aus Kassel, Baunatal, Breitenbach und Kaufungen war deshalb nur der eisige Wind ihr härtester Widersacher. Auf der letzten Runde forcierte die 36-Jährige noch einmal ihr Tempo und legte die letzten 1200 Meter etwas unter 4:40 MinEin starkes Rennen zeigte auch Moritz Knaust als Dritter auf der Mittelstrecke der Männer.uten zurück. 48 Sekunden später erreichte Sabina Stübner als Zweite die Ziellinie. Gabriele Artmann (TV Marienhagen), Siegerin der W45 mit 21:58 Minuten, lief als Gesamtdritte ebenfalls ein starkes Rennen.

Zieba, die in zwei Wochen bei den deutschen Crosslaufmeisterschaften in Ohrdruf an den Start gehen wird, unterbot ihre Vorjahreszeit um 39 Sekunden. „Ich habe gut trainiert, daher ist diese Zeit von 20:34 Minuten keine Überraschung für mich", sagte die neue nordhessische Doppel-Meisterin, die auch die Frauen-Wertung gewann, weil sie die Tagesbestzeit aller 13 Teilnehmerinnen lief und somit nach dem Sieg in der W35 auch mit dem Meistertitel der Frauen gekürt wurde.

Auf der Mittelstrecke über 4000 Meter der Männer kam der Melsunger Lorenz Funck ebenfalls zu einem ungefährdeten Erfolg und legte damit den Grundstein für den Sieg in der Teamwertung mit Moritz Knaust und Dennis Keidel.

Als Funck, der erst seit einigen Wochen wieder im Training ist, die Strecke ablief und schaute, welche Dorne
In der ersten Runde führte Lorenz Funck das Feld an und holte sich den Sieg auf der Männer-Mittelstrecke.n er auf dem hartgefrorenen Boden in seine Spikes hineinschrauben sollte, meinte er auf die Frage, wer sein größter Konkurrent im Kampf um den Meistertitel sein würde: „Ich rechne sehr mit Robin Schmidt aus Niederelsungen, der bei den Kreis-Crosslaufmeisterschaften in Gudensberg über 4000 Meter vier Sekunden früher als ich im Ziel war. Aber auch Tom Sälzer aus Baunatal werde ich im Auge behalten müssen". Leider stellten sich nur sieben Athleten dem Starter auf der Mittelstrecke, so dass es mit der MT Melsungen und dem TSV Niederelsungen nur zwei Mannschaften gab.

Lorenz Funck, der nach dem Startschuss sofort die Führung übernahm, konnte Tom Sälzer auf den ersten beiden Runden nicht abschütteln. Trainer Alwin J. Wagner hatte n
Maximilian Hartmann (261) belegte in der M14 einen guten vierten Platz.eben dem Sieg seines Schützlings auch den Gewinn der Teamwertung auf seiner Rechnung. Dafür gab er jeden seiner drei Läufern eine Aufgabe auf die 4000 Meter lange Strecke. Während Lorenz Funck vor Robin Schmidt im Ziel sein sollte, durfte Moritz Knaust als zweiter Melsunger Läufer gegen Nils Wolkonski (Niederelsungen) nicht verlieren. Dennis Keidel, die Nummer drei des MT-Trios, hatte die einfachste Aufgabe, denn er sollte vor dem dritten Läufer aus Niederelsungen das Ziel erreichen. Diese Aufgabe war leicht zu erfüllen, denn Günter Hartmann, der Erfolgstrainer des TSV Niederelsungen, setzte mit Frank Weidershäuser einen fast 60-jährigen Ausdauerathleten ein, der natürlich gegen den 25 Jahre jüngeren Dennis Keidel auf verlorenem Posten stand.

Während an der Spitze Lorenz Funck und Tom Sälzer ihre Tempojagd fortsetzten, überraschte keine 100 Meter zurück Moritz Knaust an dritter Stelle liegend. Der U23-Läufer aus Felsberg, der zurzeit ein Masterstudium im Maschinenbau in Darmstadt absolviert, lag Maja Knaust freute sich über ihre nordhessische Vizemeisterschaft im Crosslauf über 2000 m.nach der Hälfte der Strecke nicht nur deutlich vor Nils Wolkonski, sondern lief auch noch vor dem höher eingeschätzten Robin Schmidt, so dass der Teamerfolg der drei Melsunger Läufer zum Greifen nahe war.

Nach 2300 Metern war es an der Spitze dieses Meisterschaftsrennens noch spannend. Wenn sich Lorenz Funck einige Meter erlaufen hatte, setzte Sälzer sofort nach. Und so sehr sich Funck auch bemühte, er wurde seinen Gegner aus Baunatal nicht los. I
m Gegenteil: Anderthalb Runden vor Schluss setzte sich Sälzer an die Spitze. Und als dieses Duo zum vorletzten Mal am Start-Ziel-Hang vorbei kam, befürchtete man, dass Funck den Anschluss verlieren würde. Aber der 20-Jährige ließ sich nicht abhängen und überholte Sälzer dank einer starken Schlussphase in der letzten Runde. Er vergrößerte seinen Vorsprung Meter um Meter und erreichte als neuer Nordhessenmeister auf der Crosslauf-Mittelstrecke nach 13:40 Minuten den Zielstrich. 13 Sekunden später passierte Tom Sälzer als Vizemeister die Ziellinie.

Da Moritz Knaust auch auf der letzten Runde nicht langsamer wurde, sicherte er sich nach 14.12 Minuten vor Robin Schmidt den dritten Platz. Und da „Jung-Senior" Denni
s Keidel Linus Schopf (174) und Aaron Wicke überzeugten bei den Schülern der M10 mit Platz vier und sechs.mit 15:14 Minuten und Rang sechs ebenfalls zu gefallen wusste, holten sich das Melsunger mit 10 Wertungspunkten die Teamwertung vor dem TSV Niederelsungen (16).

Eine anerkennswerte Leistung vollbrachte auch Maja Knaust im 2000m-Lauf der WU16. Die konditionsstarke und vom Schwimmen kommende 14-Jährige aus Felsberg, die nach den Kreismeisterschaften von Gudensberg erst ihren zweiten Crosslauf bestritt, hatte auf dem gefrorenen Boden vor den beiden Runden über jeweils einen Kilometer großen Respekt. Aber die jüngere Schwester von Moritz Knaust verlor ihre Nervosität auf der Strecke und sorgte als nordhessische Vizemeisterin für eine Überraschung. Larissa Malkomes hatte sich bereits in der ersten Runde vom Feld abgesetzt und war nicht mehr einzuholen. Die Schülerin aus dem Reinhardswald siegte souverän nach 8:28 Minuten. Maja Knaust orientierte sich auf den beiden Runden an Lilly Müller und blieb im Spurt nach 8:47 Minuten drei Sekunden vor der Läuferin vom LAV Kassel.

Vorher hatten schon Linus Schopf und Aaron Wicke im Lauf der M10 auf sich aufmerksam gemacht. Die beiden jüngsten Melsunger Starter überzeugten in dem 16-köpfigen Feld auf der 1000m-Runde. Linus Schopf war zu vorsichtig und lief das schnelle Anfangstempo der Konkurrenz nicht. Er versuchte seine Chance in der Verfolgung. Der Felsberger Schüler Moritz Knaust, Dennis Keidel und Lorenz Funck sicherten sich die Teamwertung vor dem TSV Niederelsungen.holte auf dem letzten Teil der Strecke mächtig auf und blieb mit seiner Zeit von 4:11 Minuten nur eine Sekunde hinter dem Dritten Paul Ziemer (LG Eder, 4:10) zurück. Hinter Dion Hähner (Heiligenrode, 4:16) sicherte sich Aaron Wicke nach 4:26 Minuten den sechsten Platz.

Nachdem Maximilian Hartmann im Lauf der M14 über 2000 Meter auf der ersten Runde noch gut mit der Spitze mitgehalten hatte, verlor er mit zunehmender Distanz immer mehr an Boden. Dennoch belegte er mit 9:08 Minuten einen guten vierten Platz.
 
 
Quelle und Fotos: Alwin J. Wagner




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