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Bundesliga-Tipps.

Leichtathletik

+++ Leichtathletik: MT-Mittelstrecken-Läufer gewinnen vier Titel +++
Start zum 1500m-Lauf.Melsungen - Bei den 1500m-Meisterschaften des Schwalm-Eder-Kreises sicherten sich die Läufer der MT 1861 Melsungen achtzig Prozent der Titel, die an diesem Abend vergeben wurden. Es war für den Ausrichter enttäuschend, dass bei diesen gut vorbereiteten Titelkämpfen nur 16 Läuferinnen und Läufer an den Start gingen. Dennoch herrschte im weiten Rund des Melsunger Waldstadions eine prickelnde Atmosphäre, als Starter Frank Hassenpflug (Guxhagen) alle Mittelstreckler gemeinsam mit etwas Verspätung auf die Reise schickte.

Martin Herbold wurde seiner Favoritenrolle gerecht und stürmte unmittelbar nach dem Startschuss wie entfesselt voran. Der Hauptmann der Bundeswehr, der für den PSV Grün-Weiß Kassel startet und bei diesen Meisterschaften außer Wertung lief, hatte sich vorgenommen, die 1500 Meter mit einer Zeit um 4:10 Minuten zu beenden. In seinem Aaron Werkmeister verbesserte sich als Sieger der U20 auf 4:41 Minuten.Schlepptau folgten der 20-jährige Lorenz Funck (Melsungen) und der ein Jahr ältere Hannes Dieterich (PSV Grün-Weiß Kassel). Nachdem der Vorjahres-Jugendliche im Vorjahr diese Strecke in Baunatal in 4:27,63 Minuten zurückgelegt hatte, erhielt die Melsunger Langstreckenhoffnung von seinem Trainer die Order, die drei ersten Runden jeweils in 69 Sekunden zurückzulegen. Funck, der sich zurzeit in der 5000m-Vorbereitung für die Landesmeisterschaften befindet, sollte in diesem Meisterschaftsrennen sollte knapp unter 4:23 Minuten laufen. Der Jugendliche Aaron Werkmeister sollte das Tempo von Lorenz Funck mithalten und in seinem Sog ebenfalls eine Bestzeit unter 4:25 Minuten laufen.

Die erste Runde passierte Martin Herbold knapp unter 66 Sekunden, zwei Sekunden später folgten Lorenz Funck und Hannes Dieterich. Schon nach 200 Metern sah man, dass Aaron Werkmeister dieses schnelle Tempo nicht mit laufen konnte. Er wurde in der ersten Runde Kraftvoll löste sich Lorenz Funck von Hannes Dieterich und holte sich den 1500m-Titel nach 4:19 Minuten.mit 73 Sekunden herausgestoppt. Nach dem ersten Drittel der Strecke gab es folgende Zwischenzeiten: Herbold (1:22), Funck und Dieterich (1:25) sowie Werkmeister (1:32).

Bei der 1000m-Zwischenmarke hatte Herbold (2:46) seinen komfortablen Vorsprung vor seinen beiden Verfolgern auf sechs Sekunden ausgebaut. Aaron Werkmeister spielte in diesem Rennen keine Rolle mehr. Er passierte die 1000m-Zwischenmarke nach 3:05 Minuten, was auf eine Endzeit über 4:40 Minuten schließen ließ. Moritz Knaust hatte Tuchfühlung zu Werkmeister und lag eine Runde vor Schluss nur knapp drei Sekunden zurück.

Als es in die letzte Runde ging, wollte Hannes Dieterich an Lorenz Funck vorbei, aber der Melsunger hielt entgegen, kämpfte großartig und wehrte die Attacke des Polizeisportlers ab. Aber durch den spannenden Zweikampf machten die beiden U23-Läufer in der Schlussrunde sogar noch Boden zu Martin Herbold gut. Dieser holte sich den Sieg nach 4:14,32 Minuten. Eingangs der Zielgeraden zündete Lorenz Funck seinen Turbo und sicherte sich unter dem Yannick Schleider holte sich eine weitere Kreismeisterschaft.Beifall der Zuschauer mit 4:19,89 Minuten den verdienten zweiten Platz. Er konnte es kaum glauben, dass er fast acht Sekunden unter seinem Hausrekord blieb. Hannes Dieterich kam als Dritter nach 4:21,01 Minuten ins Ziel.

Aaron Werkmeister verbesserte seinen Hausrekord aus dem Vorjahr (4:41,70) um 0,44 Sekunden. Dennoch verlief das Rennen für ihn enttäuschend. „Ich trat zu Beginn des Rennens auf die Umrandung und musste die drei letzten Runden unter Schmerzen laufen. Dennoch bin ich optimistisch, dass ich bei den 800m-Landesmeisterschaften in Neu-Isenburg eine Zeit um 2:06 Minuten laufen werde.

Moritz Knaust, dem einige Trainingseinheiten in den letzten beiden Wochen fehlten, teilte sich seine Kräfte klug ein und ließ sich durch das flotte Anfangstempo nicht irritieren. Nach einer starken Schlussrunde wurde er als Zweiter in der Männerwertung mit 4:43,30 Minuten notiert. Ali Kisacik, der seit einigen Wochen mit der MT-Laufgruppe trainert, freute sich nach 5:14,76 Minuten über den dritten Platz.

In der MU18 ging der Sieg an Yannick Schleider (MT Melsungen). Ohne sich auszugeben, Einen starken Eindruck hinterließ auch Uwe Holzapfel im Lauf der M50.holte sich der Vorjahresschüler nach 5:20,03 Minuten einen weiteren Titel.

Dr. Uwe Holzapfel, seit zehn Jahren Mitglied in der MT Melsungen, kam für diesen Meisterschaftslauf aus Tübingen angereist und hatte sich nach einer längeren Trainingspause eine Zeit von 6:20 Minuten vorgenommen. Obwohl der 53-Jährige das Rennen zu schnell anlief, durfte er sich über eine neue Bestzeit freuen. Der renommierte Stuttgarter Rechtsanwalt für Wirtschaftsstrafsachen legte die 1500 Meter in 5:52,76 Minuten und war hoch erfreut, als er diese Zeit erfuhr.
 
 
Luis André hofft bei den hessischen Blockwettkämpfen auf 1900 Punkte

Bei den hessischen Meisterschaften in den Blockwettkämpfen der Jugend U16 und U14, die am Wochenende in Hofgeismar ausgetragen werden, sind spannende und hochklassige Entscheidungen in allen Altersklassen zu erwarten.

Sechs Schüler ermitteln in der Altersklasse M12 den Hessenmeister im Blockmehrkampf „Wurf". Mit dabei ist auch der Melsunger Luis André, der in dieser Saison im Kugelstoßen und Diskuswerfen bereits mit beeindruckenden Leistungen zu gefallen wusste. Aber dieser Luis AndreFünfkampf besteht neben den beiden Wurfübungen auch aus dem Sprint, Weitsprung und Hürdenlauf. Die Konkurrenten von Luis André sind eigentlich keine Diskuswerfer oder Kugelstoßer, denn sie haben ihre Stärken im Sprint, Sprung und Hürdenlauf.

Der Mehrkampf beginnt am Samstagmorgen um 10 Uhr im Angerstadion von Hofgeismar mit dem 60m-Hürdenlauf. Es folgt das Diskuswerfen, anschließend der Sprint über 75 Meter und als vierter Wettbewerb steht das Kugelstoßen auf dem Plan. Abgeschlossen wird diese Vielseitigkeitsübung mit dem Weitsprung.

Christian Wolf (LAZ Bruchköbel) ist der große Favorit in diesem Wettkampf, denn der Schüler ist in der Lage, diesen Mehrkampf mit über 2100 Punkten abzuschließen. Der 12-Jährige ist ein ein exzellenter Weitspringer und ein guter Sprinter und Hürdenläufer und kann auch den Diskus über 26 Meter weit werfen. Beim Pfingstmeeting in Bruchköbel blieb er im Kugelstoßen mit 9,23 Meter über zwei Meter hinter Luis André zurück, aber durch seine Ausgeglichenheit dürfte er kaum zu gefährden oder gar zu schlagen sein.

Seine ärgsten Widersacher sind Yaffily Trawelley (TV Friedrichstein) und Felix Krause (LG Wetzlar). Der Schüler aus Bad Wildungen, dessen Stärke der Hürdenlauf ist, belegte bei den nordhessischen Meisterschaften in Bebra mit 1835 Punkten hinter Luis André (1859 P.) den zweiten Platz. In der Zwischenzeit steigerte sich Trawelley in Korbach auf 1899 Punkte und führt mit neun Zählern Vorsprung die Vorfolgerliste vor Felix Krause an. Der Schüler aus Wetzlar ist ein vorzüglicher Sprinter und gehört mit seiner 75m-Zeit von 10,40 Sekunden zu den TOP-TEN seiner Altersklasse in Hessen.

Allerdings kam er bei seinem Mehrkampf im Kugelstoßen nur auf 7,53 Meter und warf den Diskus auf bescheidene 16,79 Meter.

Auch Sven Rehbach ist im Blockwettkampf nicht gut aufgehoben, denn dieser Mehrkampf „Wurf" war ursprünglich als Vergleich der besten hessischen Werfer in dieser Altersklasse gedacht. Bei den Regional-Blockmeisterschaften Rhein-Main am 20. Mai in Sulzbach (Taunus) erreichte der 12-Jährige von der TSG Ober-Eschbach nur 6,84 Meter mit der Kugel und blieb im Diskuswerfen unter 16 Meter. Aber durch seinen Sprint und seiner guten Hürdenzeit ist auch Rehbach in der Lage über 1800 Punkte zu sammeln.

Wenn es für Luis André gut läuft, dürfte er am Ende der Vielseitigkeitsprüfung mehr als 1900 Punkte auf seinem Konto haben. Allein im Kugelstoßen und Diskuswerfen ist er in der Lage, mehr als 1050 Punkte zu sammeln. Ob er allerdings in den Kampf um Silber und Bronze eingreifen kann, wird sich bereits im Hürdenlauf zeigen. Bei den nordhessischen Meisterschaften blieb für ihn die elektronische Uhr bei 14,63 Sekunden stehen. Beim Abschlusstest in Bruchköbel verbesserte er sich um 0,23 Sekunden. Sollte er sich noch einmal verbessern, würden seine Chancen erheblich steigern.
 
 
Quelle und Fotos: Alwin J. Wagner




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