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Leichtathletik

+++ Leichtathletik: Henri Alter und Luis André mit starken Leistungen +++
Luis André, der innerhalb von acht Tagen den 38-jährigen nordhessischen Kugelstoßrekord der M12 um fast einen Meter verbesserte.Melsungen - In den vergangenen Tagen nahmen die Leichtathleten der MT Melsungen an verschiedenen Veranstaltungen teil. Hier die entsprechenden Berichte dazu:
 
 
Luis André verbessert den nordhessischen Rekord im Kugelstoßen auf 12,15 Meter und steigert sich im Block-Mehrkampf „Wurf" als viertbester Hesse auf 1922 Punkte

Hofgeismar - Blauer Himmel, Temperaturen von mehr als 25 Grad und leichter Gegenwind bei den Läufen prägten die äußeren Bedingungen bei den hessischen Block-Mehrkampfmeisterschaften der U16 und U14 in Hofgeismar. Beifallfreudig und auch sachverständig spendeten die Zuschauer den zahlreich hervorragenden Leistungen und denen, die sie erzielt hatten, den verdienten Beifall.

Bereits im Vorfeld diesesr Titelkämpfe hatte Christian Wolf (Bruchköbel) mit einer Punktzahl von 2086 Punkten aufhorchen lassen. Aber in Hofgeimar entschied im Blockwettkampf "Wurf"der M12 erst der abschließende Weitsprung über Gold, Silber und Bronze.

Die Vielseitigkeitsprüfung begann mit dem 60m-Hürdenlauf. Felix Krause (Wetzlar) erreichte mit herausragenden 10,47 Sekunden die beste Zeit und erhielt 451 Punkte. Es folgten Christian Wolf (10,77), Sven Rehbach (Ober-Eschbach, 11,35), Yaffily Trawalley (Friedrichstein, 11,48), Felix Falkenberg (Gelnhausen, 12,73) und Philipp Heyden (Dietzhölztal, 13,97). Für Luis André (Melsungen) war vor dem Start wichtig, dass er sich von dem Gedanken befreite, er könnte beim Überspringen der Hindernisse stürzen, weil es ihm an der Technik fehlte. Mit 14,72 Sekunden bleib er im Rahmen seiner Möglichkeiten und lag er zum Auftakt mit 185 Punkten über 200 Punkte zu Platz drei zurück.

Gemeinsam mit 13 Mehrkämpfern vom Jahrgang 2004, folgte das Diskuswerfen auf dem Nebenplatz, so dass 20 Athleten in diesem Wettbewerb vertreten waren. Beim Einwerfen demonstrierte der Melsunger seine derzeit großartige Form, denn trotz des Rückwindes wurde einer seLuis André kurz vor dem Ziel im 75m-Lauf.iner Würfe mit einer Weite um 37 Meter taxiert. Kein anderer Athlet kam nur annähernd an die 30m-Marke. Luis stellte sich mit einer guten Technik vor, deren stärkster Teil der kraftvolle Abwurf, weniger die Drehgeschwindigkeit war. Sein Sicherheitswurf von 32,61 Meter im ersten Durchgang machte Hoffnung auf eine große Weite. Aber der Hella-Böker-Schützling versuchte das Glück mit seinen beiden nächsten Versuchen zu erzwingen. Während er im zweiten Durchgang die Scheibe rechts außerhalb des Sektors landen ließ, zog er im letzten Versuch noch explosiver ab; aber der Diskus blieb im Netz hängen und so wurden ihm statt der geplanten 590 Punkte im Diskuswerfen "nur'" 538 gut geschrieben. Zweitbester Diskuswerfer war Huy Bui Són, ein Riese vom TV Niederscheld, der sich in der M13 mit 28,23 Meter durchsetzen konnte.

Nach zwei Wettbewerben führte Christian Wolf (889), vor Yaffliy Trawalley (833) und Felix Krause (783), der nach 14,66 m ebenfalls zwei ungültige Würfe produzierte und somit auch wertvolle Punkte verschenkte. Luis André lag mit 723 Punkten hinter Sven Rehbach (744) auf Rang fünf.

Wie beim Hürdenlauf mussten die jungen Mehrkämpfer auch beim 75m-Lauf gegen den Wind anlaufen. Umso erstaunlicher war die Zeit von Felix Krause, der mit 10,40 Sekunden glänzte und sich vor Christian Wolf (10,68) und Felix Falkenberg (11,29) siegte. Yafflily Trawalley (11,68), Sven Rehbach (11,69) und Philipp Heyden (12,07) folgten auf den Plätzen vier bis sechs. Luis André erwischte erneut keinen guten Start und lief nach 12,46 Sekunden als Siebter über die Ziellinie.

Nach drei Wettbewerben behauptete Christian Wolf die Führung mit 1329 Punkten, aber Felix Krause (1251) machte im Sprint Punkte gut, so dass Yaffily Trawalley mit 1182 Zählern auf Rang drei zurückfiel. Durch seine schwache 75m-Zeit fand sich Luis André mit 1012 Punkten - nur zwei Punkte vor Felix Falkenberg - auf Rang sechs wieder.

Als vorletzter Wettbewerb stand das Kugelstoßen auf dem Programm, wo Luis eine „One-Boy-Show" veranstaltete. Mit Weiten knapp unter 12 Meter beendete er sehr verheißungsvoll das Einstoßen. Bei seinen Versuchen konzentrierte er sich lange und hinterließ mit seinen Stößen bei allen Teilnehmern, aber auch beim Kampfgericht einen nachhaltigen Eindruck. Im ersten Durchgang trumpfte er mit 11,55 Meter auf und verbesserte Der 12-jährige Luis André wuchtete die 3kg-Kugel im 3. Versuch auf 12,15 Meter und verbesserte seinen erst acht Tage alten Nordhessenrekord um 85 Zentimeter.seine erst eine Woche alte nordhessische Bestleistung von 11,30 Meter um fünfundzwanzig Zentimeter. Diese Auftaktweite blieb nicht ohne Eindruck auf seine Konkurrenten, denn keiner von ihnen kam anschließend nur annähernd an die 9m-Marke. Nachdem er im zweiten Durchgang mit einem verunglückten Stoß immer noch auf 11,06 Meter kam, konzentrierte er sich im letzten Versuch noch länger als sonst und wuchtete mit einem explosiven Stoß die 3kg-Kugel jenseits der Markierungslinie, die die zwölf Meter anzeigte. Man sah ein Lächeln und Freude in seinem Gesicht, als er das Ergebnis von 12,15 Meter vom Kampfgericht erfuhr und den Beifall von den Wettkämpfern und deren Trainern erhielt. Auch die ein Jahr älteren Schüler waren von dieser Leistung beeindruckt. Juan-Sebastian Kleta aus Gelnhausen, der bei den hessischen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Stadtallendorf noch fast zwei Meter weiter als Luis gestoßen hatte, konnte ihn mit 11,98 Meter an diesem Tag nicht bezwingen.

Das MT-Talent hatte innerhalb von acht Tagen den 37 Jahre alten Rekord um fast einen Meter gesteigert und ist noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen. Auch selbst traut sich noch weitere Steigerungen im Kugelstoßen und Diskuswerfen zu. "Ich bin mir sicher, dass ich mich bis zu den Landesmeisterschaften im blockspezifischen Mehrkampf am 3. September in Frankfurt weiter steigern und meinen Vorjahrestitel verteidigen werde", sagte er recht selbstbewusst. Mit Luis André scheint sich wieder ein Athlet aus Melsungen heranzureifen, der in den nächsten Jahren in Hessen den Ton in seiner Altersklasse sowohl im Kugelstoßen als auch im Diskuswerfen angeben kann.

Eigentlich war dieser Mehrkampf vor dem abschließenden Weitsprung entschieden, denn Christian Wolf führte souverän mit 1734 Punkten vor Felix Krause (1656). Luis André lag durch seine fulminante Kugelstoßleistung plötzlich mit 1568 Punkten - zwölf Zähler vor Yaffily Trawalley- aif dem dritten Platz. Dieses Quartett war auf dem besten Weg. persönliche Bestleistungen aufzustellen. Mit großem Abstand folgten Sven Rehbach (1388), Felix Falkenberg (1282) und Philipp Heyden (1202).

Aber Christian Wolf sorgte im letzten Wettbewerb selbst noch einmal für Spannung, als er seine ersten beiden Sprünge übertrat und somit vor dem letzten Versuch noch keine Weitsprungpunkte auf seinem Konto hatte. Felix Krause nutzte die Gunst der Stunde und legte im ersten Durchgang 4,69 Meter vor. Dafür bekam er 463 Zähler notiert, so dass er im Block-Mehrkampf „Wurf" 2119 Punkte erreichte. Christian Wolf musste mit seinem letzten Versuch über vier Meter springen, um sich die Mehrkampfkrone zu holen. Mit einem Sicherheitssprung, zehn Zentimeter vor dem Balken, landete er bei 4,34 Meter und wurde dafür mit 426 Punkten honoriert. Das reichte, um sich den Titel mit 2160 Punkten zu sichern.

Spannung bis zum letzten Sprung herrschte auch im Kampf um die Bronzemedaille, denn Yaffily Trawalley musste zehn Zentimeter weiterspringten als Luis André. Der Melsunger, der im zweiten Durchgang auf 3,69 Meter kam, lag vor dem letzten Durchgang nur acht Zentimeter hinter dem Mehrkämpfer aus Bad Wildungen. Mit seinem letzten Sprung verbesserte sich Trawalley auf 3,95 Meter und kam in der Endabrechung auf 1946 Punkte. Luis stand als letzter Weitspringer auf der Anlaufbahn und hatte es noch in der Hand, seinen dritten Platz zurückzuobern. Am Absprungbalken verschenkte er etwas fünfzehn Zentimeter und kam dennoch auf 3,71 Meter. Das reichte nicht für die Bronzemedaille. Aber mit 1922 Punkten verbesserte sich der Nordhessenmeister von Bebra um 64 Punkte. Nicht auszudenken, welche Punktzahl er erreicht hätte, wenn das Diskuswerfen besser gelaufen wäre und er im Hürdenlauf nicht so einen großen Respekt vor den Hindernissen gehabt hätte.

Auffällig bei diesem Block-Mehrkampf „Wurf" war, dass nicht die Werfer am Ende die große Rolle spielten, sondern sich die Läufer-Springer-Typen in den Vordergrund drängten. Dennoch setzte Luis Andre im Blockwettkampf „Wurf" der U14 eindeutig die Akzente und erreichte mit der Kugel und dem Diskus 1094 Punkte. Zweitbester Athlet in den beiden Wurfübungen war Christian Wolf (843) vor Yafilly Trawalley (825) und Felix Krause (708 Punkte).
 
 
Henri Alter belegte beim 2. Internationalen Speerwurf-Meeting in Jena Rang drei und verbesserte sich auf 66,97 Meter

Jena - Von diesem Wettkampf in Jena wird Henri Alter bestimmt noch lange reden. Auf Einladung des Speerwurf-Olympiasiegers Thomas Röhler sollte sich im Jenaer Abbe-Sportfeld die Weltelite im Speerwerfen treffen. Leider reduzierte sich das angekündigte 16-köpfige Feld bei den Männern auf nur fünf Starter. Von der außergewöhnlich starken deutschen Speerwurfelite fehlten die angekündigten Johannes Vetter (PB 89,61m) und Andreas Hofmann (PB 88,79m). Lokalmatador Thomas Röhler, der zum Saisoneinstand in Doha (Katar) mit 93,90 Meter Weltjahrsbestleistung und deutschen Rekord geworfen hatte, blieb Henri Alter von der MT 1861 Melsungen.mit 83,64 über zehn Meter hinter dieser großartigen Leistung zurück. Als Initiator und Mitorganisator dieses 2. Speerwurf-Meetings konnte er sich nicht optimal auf diese Veranstaltung vorbereiten. Aber auch Lars Hamann, der in diesem Jahr den Speer auf 86,71 Meter geworfen hatte, enttäuschte mit 78,01 Meter. USA-Meister Curtis Thompsen (74,69 m), der Schwede Kim Amb (76,59 m) und Marcin Krukowski (74,54 m) aus Polen konnten ebenfalls das nicht das zeigen, was die Zuschauer von ihnen erwartet hatten. „Die Gummimischung beim Anlauf war für die Athleten eine Herausforderung", sagte der enttäuschte Thomas Röhler in einer ersten Stellungnahme. Und tatsächlich, die Anlaufbahn für das Speerwerfen war neu und durch die Hitze nicht richtig gehärtet, so dass immer wieder gekehrt werden musste, weil sich Kunststoffteile im Abwurfbereich lösten und als lose, kleine Teilchen den Abwurf erschwerten.

Trotz dieser Schwierigkeiten präsentierte sich der Melsunger Henri Alter eine Woche vor den deutschen U23-Meisterschaften in Leverkusen in einer bestehenden Form. Nachdem er sich bei den deutschen Hochschulmeisterschaften im Kasseler Auestadion im letzten Versuch mit 65,28 Meter als Sechster sehr eindrucksvoll zurück melden konnte, fand er mit 62,72 Metern gut in den Wettkampf der U23. Im zweiten Durchgang ließ er unter den Augen des Bundestrainers Boris Obergföll 64,10 Meter folgen und qualifzierte sich im dritten Versuch mit 65,02 Meter sicher für das Finale. Mit dieser Weite übertraf er den einen Platz vor ihm liegenden Jonas Bonewit (LG Stadtwerke München), der nach einem ungültigen Versuch auf 64,54 Meter kam. Der deutsche U23-Meister hatte sich im Vorjahr bei den nationalen Meisterschaften im Kasseler Auestadion mit einer Weite von 72,47 Meter bis ins Finale gekämpft. In Jena hatte der Münchener technische Probleme und große Schwierigkeiten beim Abwurf. Nach einem ungültigen Versuch im dritten Durchgang blieb er im Finale dreimal unter der 65m-Marke, sodass er mit 64,55 hinter dem Polen Rafael Gierek (65,36 m) nur den fünften Platz belegen konnte.

Besser machte es Henri Alter und zeigte den Zuschauern, was er zurzeit drauf hat. Seit zehn Jahren gehört er in seiner Altersklasse zu den absoluten TOP-Athleten des Hessischen Leichtathletik-Verbandes, aber sein Talent wurde vom zuständige Speerwurf-Kadertrainer nicht erkannt. Im Gegenteil: der Verband lehnte den mehrfachen hessischen Meister vor einigen Jahren wegen Perspektivlosigkeit ab. Auch nach seinen 6. Plätzen bei den deutschen Jugendmeisterschaften 2014 wurde er vom HLV nicht gefördert, weil er auf Nachfrage keine Bewerbung für eine Berufung in den Landeskader abgegeben hatte. Dennoch wird er auch Der Melsunger Henri Alter belegte beim 2. internationalen Speerwurf-Meeting in Jena den 3. Platz mit der neuen Bestweite von 66,97 m.ohne diese Förderung seinen Weg gehen, da ist sich Henri Alter sicher. „Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr noch ein paar Meter drauflegen kann", meinte der Student für Sportwissenschaft sehr selbstbewusst. Den ersten Schritt dafür machte er bereits im fünften Durchgang, als er mit 65,69 Meter einen neuen Hausrekord aufstellte und seinen persönlichen Rekord, den als Zweiter bei den Süddeutschen U23-Meisterschaften letztes Jahr in Sankt Wendel mit 65,40 Meter aufgestellt hatte, um 29 Zentimeter weiter nach oben schraubte. Im letzten Versuch sorgte die Melsunger Speerwurfhoffnung für den nächsten Paukenschlag: Nach einem schnellen Anlauf, aber einer immer noch zu kurzen Stemmphase, schoss sein Speer blitzartig nach vorn und flog trotz der ungünstigen Bedingungen weit in das Abbe-Sportfeld hinein. Als die Weite von 66,97 Meter bekannt gegeben wurde, reckte er beide Hände nach oben als wenn er sagen wollte, ich bin wieder da und noch stärker als im Vorjahr. „Wenn ich am nächsten Sonntag in Leverkusen den Wurf wieder so erwische, dann dürfte ich das Finale der besten Acht erreichen", sagte der momentan Elfte der deutschen U23-Bestenliste.

Sieger der U23 wurde in Jena Nico Rensman mit 72,81 Meter. Der Leverkusener verbesserte sich wenige Tage zuvor in Schönebeck auf 75,77 Meter. Allerdings blieb er in Jena mit 72,81 Meter fast drei Meter hinter dieser Leistung zurück und verletzte sich bei seinem letzten Versuch am Wurfarm, so dass sein Start am nächstes Wochenende fraglich ist. Auch der Zweite, Harry Hughes aus Großbritannien, hatte im Mai beim Werfertag in Halle mit 74,69 Meter zu überzeugen gewusst. Aber Brite blieb ebenso wie Rensmann fast drei Meter hinter seiner Jahresbestleistung zurück. Da stellt sich die Frage, wie weit Henri Alter bei optimalen Bedingungen geworfen hätte? Aber er war sichtbar zufrieden, denn mit 66,97 Meter holte er sich den dritten Platz in dem internationalen Elitefeld. Dabei verdrängte er den Polen Gierek (64,55 m), der beim Werfertag in Halle mit 69,11 Meter den zweiten Platz in der U23 belegt hatte, auf Rang vier. Hinter Jonas Bonewit (64,55 m) sicherte sich der Däne Mikkel Garbrecht mit 61,37 Meter den sechsten Platz vor Kamil Kaminski (60,91 m) aus Polen.
 
 
Tobias Stang behauptet sich im Sprint-Cup knapp vor Florian Schareina

Melsungen - Die Verantwortlichen der Melsunger Leichtathleten machten sich in den letzten Tagen vor dem traditionellen Sprint-Cup im Waldstadion erhebliche Sorgen, denn es regnete Tobias Stang fing im Ziel noch Florian Schareina ab und setzte sich im Zweikampf mit neun Punkten Vorsprung durch.unablässig, so dass die Innenbahn teilweise unter Wasser stand. Am Wettkampfabend standen zwar drohend dunkle Wolken über dem Stadion, aber der Regen blieb aus. Obwohl ein Läuferdienst fehlte, so dass die Übermittlung der Bahnverteilung länger dauerte, hatten Veranstaltungsleiter Hans-Jörg Engler und Wettkampfbüroleiter Michael Langhorst auch diese Veranstaltung mit 100 Aktiven aus 13 Vereinen gut organisiert. Die Sprinter, vor allem im Jugend- und Schülerbereich, bedankten sich mit guten Leistungen.

Bei den Männern sahen die Zuschauer ein packenden Zweikampf zwischen Tobias Stang und Florian Schareina (beide MT Melsungen), bei dem sich der 400m-Spezialist mit 11Nico Skerra (Steinatal) erzielte im Sprint-Zweikampf mit 1211 Zählern die höchste Punktzahl der Veranstaltung.23 zu 1116 Punkten äußerst knapp durchsetzen konnte. Sowohl über 100 Meter (12,42 / 12,46) als auch auf der doppelt so langen Strecke (25,07 / 25,16) musste Stang alles geben, um den Spangenberger noch in Schach zu halten.

Nico Skerra (SC Steinatal) erzielte mit 1211 Zählern die beste Punktzahl im Sprint-Zweikampf der U20. Der Karlo-Seck-Schützling legte die 100 Meter in 11,97 Sekunden zurück und war mit 24,09 der schnellste männliche Teilnehmer auf der 200m-Distanz. Hannes Riebeling (LTV Neukirchen) holte sich mit 12,69 und 25,61 Sekunden den zweiten Platz und kam in der Zweikampfwertung auf 1079 Punkte.

Noch schneller als Skerra war Anton Umbach (Jahn Treysa) im 100m-Lauf. Für den Vorjahresschüler aus Mosheim blieb die elektronische Uhr bei 11,96 Sekunden stehen, wofür er 594 PunVorjahres-Schüler Anton Umbach (Treysa) war mit 11,96 Sekunden schnellster Sprinter über 100 Meter.kte erhielt. Zwei Punkte mehr bekam er für seine 24,58 Sekunden auf der halben Stadionrunde, so dass er im Mehrkampf auf 1190 Punkte, womit er Simon Happel (LTV Neukirchen, 1058) und Yannick Schleider (Melsungen, 965 Punkte) klar beherrschte.

Nele Grenzebach (MT Melsungen) holte sich den Sieg im Zweikampf der Frauen und kam nach 13,51 und 27,89 Sekunden auf 977 Punkte. „Ich wollte nach meiner letzten mündlichen Abi-Prüfung im Fach Deutsch, die ich vor dem Abendsportfest ablegte, mehr als 1000 Punkte sammeln, aber irgendwie war ich noch nicht locker genug", sagte die 19-Jährige, die bei den deutschen U23-Meisterschaften in der 4x400m-Staffel nicht dabei sein kann, weil sie eine Abschlussfahrt nach Bulgarien gebucht hat.

Bei den Jugendlichen der WU20 und WU18 gab es zwei Siege für die Athletinnen der MT Melsungen. Jule Junghans, die sich bei den nordhessischen Meisterschaften im Hochsprung auf 1,51 Meter verbessert hatte, sammelte im Zweikampf der WU20 nach 14,10 und 29,25 Sekunden 885 Punkte. Franziska Ebert merkte man das harte Training für die deutschen U23-Meisterschaften vom Vortag noch an, denn die nordhessische 400m-Meisterin der U18 lief die 100 Meter in 13,91 und blieb über 200 Meter mit 28,17 Sekunden über eiJermaine Kothe demonstrierte in beiden 75m-Läufen sein Sprinttalent.ne Sekunde hinter ihrer Bestzeit (26,95). Mit 936 Punkten holte sie sich dennoch den Sieg vor Marianne Goujard (Melsungen, 873) und Janice Ritter (Treysa, 863 P.).

Die U16-Schülerinnen mussten für die Wertung im Zweikampf zweimal die 100 Meter zurücklegen. In der W15 wurde Jana Fernandez (Remsfeld) mit 14,04 und 14,00 Sekunden gestoppt. Dafür bekam sie 953 Punkte. Noch höher ist die Zweikampfleistung ihre Trainingspartnerin Franka Scheuer einzuordnen, denn die 14-Jährige lief im ersten 100m-Rennen 13,56 und war eine Stunde später mit 13,79 Sekunden nicht viel langsamer. Mit 1007 Punkten hatte sich Franka Scheuer vor Marie-Sophie Smietana (SC Steinatal, 804) und Hannah Reuter (Jahn Treysa, 616) einen Vorsprung von mehr als 200 Punkten herausgelaufen.

Das Duell zwischen Vivian Groppe (Melsungen) und der Kreismeisterin Anna Geisel (Steinatal), die derzeit besten Sprinterinnen des Schwalm-Eder-Kreises vom Jahrgang 2004, entschied die nordhessische Talentfördergruppen-Siegerin ausMelsungen erneut für sich. Die Schülerin aus Malsfeld setzte sich in beiden 75m-Läufen mit 10,58 bzw. 10,79 Sekunden durch und erhielt dafür 915 Punkte. Die Schülerin aus Steinatal folgte nach 10,68 bzw. 10,88 Sekunden Vivan Groppe (Melsungen) entschied erneut das Duell gegen Kreismeisterin Anna Geisel mit 10,58 zu 10,68 Sekunden für sich.mit 19 Punkten Rückstand nur knapp dahinter. Den dritten Rang belegte Lucie Haase aus Remsfeld mit 843 Punkten.

In der Altersklasse der W12 imponierte Josephine Otto mit zwei gleichmäßig starken Läufen. Die talentierte Schülerin vom Tuspo Borken überzeugte in beiden 75m-Läufen und erhielt für ihre 10,56 und 10,57 Sekunden 939 Punkte. Damit holte sie sich überlegen und den Sieg vor den Zwillingsschwestern Elly und Rachel Losenhausen vom TSV Remsfeld, die auf 857 bzw. 846 Punkte kamen.

Bei den B-Schülern der U14 demonstrierte Jermaine Kothe (MT Melsungen) über 75 Meter erneut sein Sprinttalent. Der nordhessische TFG-Sieger vom Kasseler Auestadion lief locker und leichtfüßig 10,36 und 10,56 Sekunden und kam im Zweikampf auf 922 Punkte.

Der ein Jahr jüngere Niclas Dittmar (MT Melsungen) setzte sich souverän in der M12 mit 823 Punkten vor David Kildau (736) und Luis André (570) durch. Noch im Vorjahr war der Schüler aus Remsfeld im 50m-Sprint mit 7,86 Sekunden genau eine Zehntelsekunde schneller als Niclas Dittmar, der bereits beim TFG-Sprintfinale als Dritter auf sich aufmerksam machte. Im ersten Rennen hatte der Melsunger Sprinter schon nach der Hälfte der Strecke seinem Kontrahenten zwei Meter abgeommen und baute seinen Vorsprung weiterEin Teil der MT-Sprinter mit Dr. Uwe Holzapfel. aus. Im Ziel war Niclas Dittmar mit seinen 10,77 über eine halbe Sekunde schneller als der Schüler aus dem Knüll. Und auch im zweiten Rennen trennten die beiden Schüler (11,18 / 11,62) 0,44 Sekunden.

Die Schüler vom Jahrgang 2006 mussten innerhalb einer Stunde die 50 Meter zweimal zurücklegen. Im Mittelpunkt dieser Altersklasse stand Marcel Al-Batat aus Remsfeld. Der veranlagte Mehrkämpfer lief 7,75 und 7,80 Sekunden und wurde dafür mit 764 Punkten ausgezeichnet. Dass es einen Remsfelder Doppelsieg gab, dafür sorgte sein Trainingspartner Justin Enis, der auf 764 Punkte kam. Aber auch David Sonnak (MT Melsungen) schien nach seinem ersten 50m-Lauf, den er nach 7,97 Sekunden beendete, zufrieden zu sein. Im Zweikampf kam er als Dritter auf 708 Punkte.

Ben Allendorf (Remsfeld) setzte sich in der M10 mit 527 Punkten vor Hannes Trömner (Gensungen, 465) und Michael Richter (Remsfeld, 347) durch.

Bei den Schülerinnen der W11 imponierte Aliya Fenner (Jahn Treysa) mit 7,71 und 7,73 Die 14-jährige Franka Scheuer imponierte mit 13,56 und 13,79 Sekunden über 100 Meter und hatte im Zweikampf mit 1007 Punkten einen Vorsprung von mehr als 200 Zählern.Sekunden. Das schnelle Mädchen aus der Schwalm kam auf 856 Punkte und verwies Leonie Harle (Remsfeld, 727) und Karina Keil (Melsungen, 687 Punkte) auf die Plätze zwei und drei.

Für einen Gensunger Doppelsieg in der W10 sorgten Lena Augustin (706 P.) und Leni Schmidt (664 P.). Nur knapp dahinter folgte mit 657 Punkten Maria Held aus Treysa. Alle drei Schülerinnen gefielen im ersten 50m-Lauf mit großartigen Zeiten. Lena Augustin wurde mit 8,29 Sekunden gestoppt, es folgten Leni Schmidt (8,47) und Maria Held (8,58).

Geduld ist eine Tugend, die auch im Sprint noch honoriert wird. Und so holte sich bei den Senioren Marcel Krug (Borken) den Sieg in der M30 mit 692 Punkten. In der M45 beeindruckte Markus Hoffmann aus Fulda mit 13,64 über 100 Meter und 27,30 Sekunden auf der doppelt so langen Strecke. Dafür bekam der 49-Jährige 931 Punkte. Vermisst wurde Harry Geier, Melsungens erfolgreichster Senior.
 
 
Quelle und Fotos: Alwin J. Wagner




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